Echo der Zeit vom Mittwoch, 17.10.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Haben die neuen Erkenntnisse zum Tod des libyschen Machthabers Ghadhafi Konsequenzen?
Echo der Zeit vom Mittwoch, 17.10.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe an die Adresse der libyschen Rebellen. So soll Gaddafi nicht während der Kämpfe getötet worden sein, sondern erst danach. Und mit ihm 66 Getreue.
DRS 4 aktuell vom Mittwoch, 17.10.2012, 11.17 Uhr, DRS 4 News
Die Organisation Human Rights Watch kommt in einem neuen Bericht zum Schluss, dass Diktator Ghadhafi vor seinem Tod gefangen und danach mit Dutzenden Gefolgsleuten exekutiert wurde. Dazu Maghreb-Korrespondent Beat Stauffer.
Hören (4:15)
Einen Tag vor dem zweiten TV-Duell zwischen Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney hat US-Aussenministerin Hillary Clinton hat die Verantwortung für die Sicherheitslage vor dem Angriff auf das US-Konsulat in Benghasi übernommen. Weder der Präsident noch der Vizepräsident seien in Sicherheitsentscheidungen für Konsulate eingebunden gewesen, sondern das Aussenministerium, sagte Clinton laut dem Sender CNN bei einem Besuch in Lima. Beim Terroranschlag am 11. September waren US-Botschafter Chris Stevens und drei andere US-Bürger getötet worden. Die Attacke ist seitdher Wahlkampfthema. (dpa)
Montag, 15.10.2012
Der ehemalige Botschafter Libyens Ali Sidan ist zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden. Er muss nun eine Regierung aufstellen. Eine Aufgabe, an der sein Vorgänger vor wenigen Wochen gescheitert war. Mehr
Mittwoch, 3.10.2012
In Frankreich gibt es Schlagzeilen, wonach der französische Geheimdienst und nicht die Rebellen den libyschen Diktator Ghadhafi getötet haben soll – weil Ghadhafi Sarkozys Wahlkampf finanziert habe. Eine Einschätzung des langjährigen Frankreich- und Nahost-Korrespondenten Rudolph Chimelli. Mehr
Rendez-vous vom Mittwoch, 3.10.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Offiziell haben die libyschen Rebellen Ghadhafi getötet. Inoffiziell geisterte herum, der französische Geheimdienst habe seine Hände im Spiel gehabt und den libyschen Diktator hingerichtet. In Frankreich macht diese These derzeit Schlagzeilen.
Tagesgespräch vom Mittwoch, 26.9.2012, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
In Tunesien begann der Umsturz mit unbewaffneten jungen Menschen. Diese haben nun kaum mehr etwas zu sagen. «Revolutionäre haben das Gefühl, ihnen sei die Revolution gestohlen worden», sagt DRS-Mitarbeiter und Maghreb-Spezialist Beat Stauffer, der vor wenigen Tagen an der tunesisch-libyschen Grenze war. Welche Rolle nun kampferprobte, bewaffnete salafistische Gruppierungen spielen, sagt Stauffer im Tagesgespräch. Und er zieht den Vergleich mit den Revolutionären in Libyen. Was ist aus diesen bewaffneten Aufständischen geworden, wie können sie am Reichtum des Landes teilhaben?
Hören (25:59)Download (MP3, 12.3MB)
Dienstag, 25.9.2012
Nach dem blutigen Angriff auf das US-Konsulat in Benghasi legt sich die libysche Regierung jetzt mit den Milizen an. Diese ignorierten jedoch eine ihnen gestellt Frist zur friedlichen Lösung des Konflikts. Es kam zu einer Schiesserei vor dem Parlamentsgebäude Mehr
Sonntag, 23.9.2012
Die libyschen Behörden haben angekündigt, hart gegen alle Milizen und bewaffneten Gruppen durchzugreifen. Ausschlaggebend war die vermeintliche Verwicklung von Ansar al-Scharia in den tödlichen Angriff auf das US-Konsulat in Benghasi. Mehr