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Mittwoch, 11.7.2012

Boots-Flüchtlinge auf Weg nach Italien verdurstet

Im Mittelmeer sind 54 afrikanische Boots-Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien gestorben. Nach dem Bericht des einzigen Überlebenden war die Gruppe Ende Juni in Libyen aufgebrochen und tagelang im Meer getrieben.

54 afrikanische Flüchtlinge sind auf der Überfahrt in einem Schlauchboot von Libyen nach Italien ums Leben gekommen. Die meisten seien verdurstet, teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) unter Berufung auf den einzigen Überlebenden mit.

Die tunesische Küstenwache habe den Mann aus Eritrea gerettet. Er habe extrem dehydriert an den Resten des Schlauchboots geklammert im Meer getrieben. Ende Juni sei er nach eigenen Angaben zusammen mit 54 weiteren Menschen in Libyen aufgebrochen.

Zu wenig Wasser an Bord
Kurz vor der Küste Italiens sei das Boot wegen starker Winde wieder aufs offene Meer hinausgetrieben, nach einigen Tagen sei Luft entwichen. Da nicht genügend Wasser an Bord gewesen sei, hätten einige Insassen Meerwasser getrunken, was ihren Durst noch verschlimmert hätte, berichtete der Überlebende.

Tausende Migranten kamen in den vergangenen Jahren beim Versuch ums Leben, von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Nach Angaben des UNHCR starben in diesem Jahr bislang 170 Menschen, die sich von Libyen aus auf den Weg machten. Etwa 1300 hätten Italien seit Anfang 2012 erreicht, 1000 schafften es bis nach Malta. (fors, sda/reuters)

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Dienstag, 24.4.2012

Europarat fordert Nato-Untersuchung

Für mehr als 60 afrikanische Flüchtlinge endete im März 2011 die Fahrt über das Mittelmeer mit dem Tod - obwohl mehrere Schiffe sie gesichtet hatten. Der Europarat wirft der Nato schwere Versäumnisse vor.   Mehr


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