EBM-CEO Büttiker: Pionier oder rückständiger Stromer?
Hans Büttiker hält fest, die Deckung des Schweizer Energiebedarfs nur aus erneuerbaren Quellen sei unmöglich. Denn eine Wirtschaft, die wachsen soll, brauche Strom. Wind- oder Sonnenkraftwerke in der Region zu bauen, komme dem Versuch des «Olivenpflückens in der Nordwestschweiz» gleich.
Kritiker monieren deswegen, der scheidende EBM-CEO Büttiker sei ein «Relikt einer Stromer-Generation aus dem letzten Jahrhundert». Büttiker selbst hingegen verweist darauf, dass die EBM als erster Energielieferant der Schweiz schon vor über 20 Jahren Solarstrom angeboten habe.
Mehr Zeit für Politik
Im Sommer wird Hans Büttiker pensioniert, nach ihm übernimmt bei der EBM der Direktor der Elektrizitätswerke Zürich (EWZ), Conrad Ammann. Als Bühne für seine energiepolitische Meinung bleibt Hans Büttiker aber sein Mandat als Solothurner FDP-Kantonsrat. (gw)
