Montag, 4.6.2012
Seit Anfang Jahr können Ärzte in der Schweiz wieder ohne Einschränkungen eine Praxis eröffnen. Sie machen davon regen Gebrauch: Der Krankenkassenverband santésuisse hat von Januar bis Ende April 890 Medizinern eine neue Abrechnungsnummer erteilt. Mehr
Kontext vom Mittwoch, 30.5.2012, 09.06 Uhr, DRS 2
Am 17. Juni stimmt das Schweizer Volk über «Managed Care» ab. Die Gesetzesvorlage will Ärztenetzwerke fördern. Denn damit liessen sich Gesundheitskosten sparen, so die Befürworter. In der Diskussion fast ganz vergessen geht ein anderes Modell mit demselben Ziel: die Telemedizin. Mehr
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Doppelpunkt vom Dienstag, 29.5.2012, 20.03 Uhr, DRS 1
Eine Hautveränderung bereitet Ihnen Sorgen. Schnell einen Arzt aufsuchen, raten die Familienangehörigen. Dank freier Arztwahl entscheiden Sie selbst, ob Sie zum Hausarzt oder gleich zum Spezialisten gehen wollen. Anders bei Managed Care: Ihr Hausarzt schaut sich die Hautveränderung an und entscheidet, ob er Sie zum Spezialisten überweist oder nicht. Mehr
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Echo der Zeit vom Dienstag, 29.5.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Viele Umfragen gehen davon aus, dass die «Managed Care»-Vorlage am 17. Juni scheitern wird. Auch die Ärzte sind sich nicht einig. Besuch in der Praxis eines Befürworters und eines Gegners - und Antworten auf die Frage: Wieso dieser Graben?
Tagesgespräch vom Dienstag, 29.5.2012, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Mit der Managed-Care-Vorlage wollen Bundesrat und Parlament möglichst viele Menschen zum Umsteigen in Ärzte-Netzwerke bewegen - sie sollen also auf die freie Arztwahl verzichten. In einem Ärzte-Netzwerk koordiniert ein Hausarzt alle Behandlungen - das soll unnötige oder mehrfache Therapien verhindern und Kosten sparen. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen. Führt Managed Care in Richtung einer gefährlichen Budgetmedizin? Oder steigert sie im Gegenteil die Qualität? Darüber diskutieren unter der Leitung von Katrin Hug FDP-Ständerat und Präventivmediziner Felix Gutzwiller als Befürworter und SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr als Gegnerin.
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Rendez-vous vom Mittwoch, 23.5.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die Medizin in Ärztenetzwerken helfe Kosten sparen bei chronisch Kranken - und vor allem: Den Kranken selbst sei geholfen, wenn sie sich einem Ärztenetz anschlössen. Stimmt das?
Rendez-vous vom Montag, 14.5.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Das Beispiel des Luzerner Ärztenetzwerkes LuMed zeigt, was mit dem Managed Care-Modell erreicht werden soll: Über 30 Ärzte haben sich dort zusammen geschlossen. Einer von ihnen ist der Hausarzt Reto Müller.
Rendez-vous vom Montag, 14.5.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Managed Care spart Gesundheitskosten, die Patienten werden eng begleitet und beraten. Und doch wächst der politische Widerstand gegen die Abstimmungsvorlage fast mit jedem Tag. Warum?
Echo der Zeit vom Freitag, 11.5.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Am 17. Juni stimmen die Schweizer Stimmbürgerunter anderem über die Managed-Care-Vorlage ab. Die erste repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs zeigt: Die Reform im Gesundheitswesen hat schlechte Karten.
Freitag, 11.5.2012
Die Managed Care-Vorlage vom 17. Juni hat im Volk einen schweren Stand. Wäre bereits Anfang Mai darüber abgestimmt worden, hätten gemäss einer GFS-Umfrage die Nein-Stimmen klar überwogen. Gleich gross sind die Ja- und Nein-Lager momentan bei der Initiative «Staatsverträge vors Volk». Mehr