FC Basel holt zum elften Mal den Cup
Basels Verteidiger Aleksandar Dragovic (links) kämpft mit Luzerns Stürmer Dario Lezcano (rechts) um den Ball. (Keystone)
In einer intensiven Startphase hatte Luzern deutlich mehr Spielanteile. Die Zentralschweizer wirkten konzentrierter und engagierter und kamen bald zu ersten Chancen. Nach acht Minuten scheiterte Adian Winter mit einem Flachschuss an FCB-Keeper Yann Sommer und zehn Minuten später war der Basler Schlussmann auch gegen einen Knaller von Nelson Ferreria Sieger.
Luzern mit mehr Spielanteilen
Nach Luzerns Startfeuerwerk flachte die Partie nach 20 Minuten etwas ab. Basel monopolisierte den Ball im Mittelfeld, tat sich aber äusserst schwer, gefährlich vor dem Luzerner Tor aufzutauchen. Die einzige Basler Chance hatte Valentin Stocker, der nach 26 Minuten aber am Luzerner Schlussmann David Zibung scheiterte.
Luzern kam mit mehr Schwung aus der Kabine und in der zweiten Halbzeit erneut durch Winter zur ersten Chance, der Thalwiler verzog aber aus aussichtsreicher Position. Kurz danach lag Basel mit seiner ersten Offensivaktion in der zweiten Halbzeit in Führung. Alex Frei zirkelte einen Freistoss punktgenau auf den Kopf von Benjamin Huggel, der unbedrängt einnicken könnte.
Puljic mit dem verdienten Ausgleich
Auch nach dem Rückstand blieb Luzern spielbestimmend und kam zwölf Minuten nach Huggels Tor zum verdienten Lohn. Tomislav Puljic war nach einem Eckball mit dem Kopf erfolgreich. Der Ausgleich änderte nichts an der Spielanlage: Luzern blieb bis zum Schluss der regulären 90 Minuten spielbestimmen. Klare Torchancen hatten die Zentralschweizer aber keine mehr.
In der Verlängerung ging kein Team mehr grosse Risiken ein. Nach 120 intensiven Minuten musste das Penaltyschiessen über den Schweizer Cupsieger 2012 entscheiden. (ank/fel, sf)
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