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Freitag, 8.6.2012

Afrikanische Union fordert Uno-Intervention in Mali

Die Uno soll in Mali eingreifen. Das fordert die Afrikanische Union. Im März putschten malische Soldaten, setzten die Regierung von Touré ab und gingen gewaltsam gegen die Rebellen im Norden des Landes vor.

Anhänger von Junta-Chef Amadou Haya Sanogo im Norden Malis. (Keystone Archiv)

Karte: Westafrika

Die Afrikanische Union (AU) hat die Uno aufgefordert, im Norden Malis zu intervenieren. Der Norden wird seit zwei Monaten von verfeindeten Milizen beherrscht. Bei einer Konferenz in Abidjan einigten sich Vertreter der AU, der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS und der Uno darauf, eine Militärintervention anzufordern.

«Terroristen bekämpfen»
Mit dieser sollen die territoriale Einheit des westafrikanischen Landes so rasch wie möglich wiederhergestellt und «Terroristen bekämpft» werden. Mali steckt in der Krise, seit es einer Gruppe von Soldaten im März gelungen war, die Macht an sich zu reissen und Präsident Amadou Toumani Touré zu stürzen.

Die Putschisten warfen Touré vor, die Tuareg-Rebellen und bewaffnete Islamisten im Norden des Landes nicht ausreichend bekämpft zu haben. Nach dem Putsch gelang es den Bewaffneten binnen Tagen, Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen.

Bei ihrem Treffen in Abidjan forderten die Vertreter von Uno, AU und ECOWAS zudem die sofortige Auflösung der Junta, die sich in Mali an die Macht geputscht hatte. Diese dürfe keine Rolle im politischen Übergangsprozess des Landes spielen. (bat;ank, sda/afp)

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Dienstag, 1.5.2012

Kämpfe in Mali gehen weiter

Zwischen Soldaten der bisherigen Militärjunta und Mitgliedern der Präsidentengarde in Mali ist es zu Schiessereien gekommen. Gemäss Augenzeugen wurden mehrere Menschen getötet. Über die genaue Zahl der Opfer gab es zunächst keine Angaben.   Mehr


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