Stadler Rail: Umsatzplus trotz Bestellungsrückgang
Trotz Wirren in der EU: Die Stadler Rail konnte 2011 den Umsatz steigern. (Keystone)
Der Kurssturz des Euro und die EU-Schuldenkrise hätten das Jahr 2011 geprägt, hiess es seitens des Bussnanger Unternehmens. Stadler Rail konnte zwar neue Aufträge im Umfang von 1,3 Milliarden Franken gewinnen, blieb damit aber hinter dem Rekordjahr 2010 mit Aufträgen von 2,87 Mrd. Franken deutlich zurück.
Gestiegener Umsatz
Beim Umsatz profitierte Stadler von den hohen Auftragseingängen aus den Jahren 2008 bis 2010. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 1000 auf 4500. Davon arbeiteten 2800 in der Schweiz an den Standorten Bussnang (Hauptsitz), Altenrhein, Winterthur und Biel. Gewinnzahlen veröffentlicht das Familienunternehmen nicht. Stadler Rail befindet sich zu 90 Prozent in Familienbesitz und ist nicht an der Börse kotiert. (sda, wehm)
