Regierung will KB-Vorlage abschwächen
Die St. Galler Regierung wird bei der Privatisierung der Kantonalbank gebremst - Finanzchef Martin Gehrer erklärt, weshalb. (Keystone)
Praktisch alle St. Galler Parteien liessen in der Vernehmlassung kein gutes Haar an der Vorlage. Es sei vor allem auch der falsche Zeitpunkt, die KB zu privatisieren.
Im Gespräch mit dem Regionaljournal hält Gehrer fest, dass er die Regierungsvorlage grundsätzlich für richtig halte. Es sei nicht Aufgabe eines Staates, eine Bank zu führen. Die Reduktion des kantonalen Aktienanteiles von derzeit 51 Prozent auf 34 wäre der richtige Schritt. Ebenso die Reduzierung der Staatsgarantie.
Der Finanzdirektor räumt aber ein, dass der Zeitpunkt für seine Vorlage nicht richtig sei. Er kritisiert zwar, dass die Parteien zu kurzfristig denken. Trotzdem: Die Regierung geht jetzt nochmals über die Bücher, um die Vorlage mehrheitsfähig zu machen. (kesp)
