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Montag, 16.7.2012

St. Gallen will Massnahmen treffen

Eine unbewilligte Party in der St. Galler Innenstadt hat am Wochenende zu fünf Festnahmen geführt. Die Jugendlichen haben per SMS abgemacht, welches im Schneeballsystem verschickt wurde. Die Stadt will nun Massnahmen treffen.

Wie häufig an solchen Partys wird grosszügig Alkohol konsumiert. (key)

«Konkret ist noch nichts geplant», sagt der Mediensprecher der Stadt, Roman Kohler gegenüber dem Regionaljournal. St. Gallen stehe aber mit anderen Schweizer Städten in Kontakt. So wolle man gemeinsam eine Lösung für solche Partys finden.

Einer der Auslöser für die unbewilligte Party ist ein Kinofilm, welcher von einer Party von amerikanischen Jugendlichen handelt. Kohler rechnet damit, dass derartige Anlässe künftig noch zunehmen werden.

Festnahmen und Videoauswertung
Fünf Personen wurden wegen Flaschenwerfens festgenommen und angezeigt. Sie wurden am Sonntag aus der Haft entlassen. Nun wertet die Stadt auch Videoaufnahmen aus. Mediensprecher Roman Kohler rechnet damit, dass so noch weitere Personen überführt werden können.

An einer Medienorientierung am Nachmittag werden der Einsatzleiter und der Chef der Stadtpolizei informieren.

Gemäss Polizeiangaben hatten sich am Samstagabend rund 500 Personen auf dem St. Galler Marktplatz Bohl zusammengefunden, um eine Party steigen zu lassen. Die Partygänger behinderten den Verkehr, begingen Sachbeschädiungn und zettelten untereinander Schlägerein an.

Die Polizei forderte die Partygänger auf, den Marktplatz zu verlassen. Daraufhin sei die Polizeitruppe mit Flaschen und Steinen beworfen worden und habe Gummischrot und Pfeffer eingesetzt, wie diese mitteilte.  (milt/gemp)

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