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Freitag, 27.7.2012

US-Wirtschaft gerät ins Stottern

Die Wirtschaft in den USA verliert an Schwung: Im zweiten Quartal wuchs sie um 1,5 Prozent, Ende 2011 betrug das Plus noch 4 Prozent. Die Amerikaner hätten ihre Kauflust verloren, so die Begründung, aber auch die Schuldenkrise in Europa bremse.

Wegen der hohen Arbeitslosigkeit vergeht den Amerikanern die Lust aufs Shoppen. (Keystone)

Die US-Wirtschaft hat auch im Frühjahr an Fahrt verloren. Vor allem die Zurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten habe das Wachstum im zweiten Quartal auf eine Jahresrate von 1,5 Prozent gedrückt, teilte das Handelsministerium mit.

Zum Jahresauftakt hatte die amerikanische Wirtschaft 2 Prozent zugelegt, Ende 2011 waren es sogar noch über 4 Prozent gewesen.

Obama immer mehr unter Druck
Damit verliert die weltgrösste Volkswirtschaft im Zuge der globalen Konjunkturabkühlung zunehmend Schwung und spürt auch die Schuldenkrise in Europa immer stärker. Das verschärft den Druck auf US-Präsident Barack Obama. Da ihm die flaue Konjunktur und hohe Arbeitslosigkeit angelastet werden, muss er im November um seine Wiederwahl bangen.

Arbeitslosigkeit drückt Kauflaune
Gestützt wurde das Wachstum zwar vom Konsum - allerdings so wenig wie seit Jahren nicht mehr: die Konsumausgaben stiegen gerademal um 1,5 Prozent. Wegen der hartnäckig hohen Arbeitslosigkeit hat sich die Kauflaune zuletzt eingetrübt. In den USA trägt der private Konsum fast 70 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Arbeitslosigkeit betrug im Juni über 8 Prozent. (smus;pet, reuters)

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Freitag, 6.7.2012

Amerikanischer Arbeitsmarkt stagniert

Enttäuschung für US-Präsident Obama: Unternehmen haben im Juni zwar neue Stellen geschaffen in den USA. Aber zu wenige, damit es spürbar wäre bei der Arbeitslosenquote. Und die ist entscheidend für die Wahlen.  Mehr


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