Aargauer Bieri holt Sieg am Schwingfest Döttingen
Rund 4000 Sitzplätze gibt es am Schwingfest in Döttingen. Die Hoffnungen ruhen auf den Nordwestschweizer Schwingern. (SRF/Andreas Capaul)
Am 4. und 5. August fand in Döttingen das 105. Nordwestschweizerische Schwingfest statt. Christoph Bieri aus Untersiggenthal traf im Schlussgang auf Bruno Gisler aus Rumisberg. Bieri holte den Sieg deutlich. Das Wetter machte ebenfalls mit. Es blieb am Nachmittag trocken. Total kamen 3250 Zuschauer am Sonntag nach Döttingen. Das Fest verlief friedlich.
Keine Krise bei Nordwestschweizern
Bieri's Sieg ist ein lange erwarteter Erfolg für die Nordwestschweizer Schwinger. Dies, nachdem schon von einer Krise im Verband der Nordwestschweizer Schwinger die Rede war. Von Krise war in Döttingen wenig zu spüren. «Bieri hat verdient gewonnen, souverän. Er hat alle Gänge für sich entschieden. Bieri liess nichts anbrennen, er ist ein logischer Sieger», sagte SRF-Sportreporter Andreas Capaul nach dem Schlussgang im Regionaljournal.
Fehlen die ganz grossen Namen?
Im Vorfeld des Fests wurde die Frage gestellt, ob am Nordwestschweizerischen Schwingfest die grossen Namen fehlen. «Nein, das Niveau ist sehr hoch», konterte OK-Präsident Markus Birchmeier. «Wir haben erfolgreiche Kranzschwinger dabei, auch solche, die schon Schwingerkönige geschlagen haben. Schwingen ist viel mehr als nur die zwei, drei Namen, welche man in den Medien immer wieder hört», so Birchmeier. (buec)
