Piste in Altenrhein ist nicht zu kurz
Auch Privatverkehr soll über diese Strasse fahren. (Keystone/KapoSG)
Der Flugplatz Altenrhein könne nicht als besonders gefährlich bezeichnet werden, heisst bei der Vereinigung der Schweizer Piloten und Flugzeugbesitzer auf Anfrage. Er gelte bei den Piloten für die Starts und Landungen auch nicht als besonders schwierig.
Die Zufahrtstrasse wird auch nach dem Fast-Zusammenstoss nicht gesperrt. Im Gegenteil. Die Gemeinde Thal will sie auch für den Privatverkehr nutzbar machen. Die Zufahrt am östlichen Pistenende war bis anhin lediglich ein Zubringer, der von den Bussen des öffentlichen Verkehrs oder von der Feuerwehr befahren werden durfte.
Vorfall nicht dramatisieren
An den Plänen, die Strasse auch für den Privatverkehr zugänglich zu machen, hält die Gemeinde auch nach dem Zwischenfall vom Montag fest, wie Robert Raths, Gemeindepräsident von Thal, auf Anfrage erklärt. Natürlich müsse auf die Sicherheitsfragen nun ein besonderes Augenmerk geworfen werden. Aber es sei nicht gerechtfertigt, nach dem Unfall so zu tun, als würde es an dieser Stelle jetzt immer zu Zwischenfällen wie am Montag kommen.
Im Bus befanden sich zehn Passagiere. Am Zusammenstoss sei man nur knapp vorbeigekommen, heisst es bei der Rheintal-Bus. Das Flugzeug kam erst in einem Maisfeld zum Stehen. (wehm)
