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Dienstag, 14.8.2012

BLS muss sparen - Stellenabbau ist möglich

Die BLS legt ein neues Sparprogramm auf: 50 Millionen Franken weniger bis 2015. Denn das Bahnunternehmen braucht Geld: für die Sanierung der Pensionskasse und für neue Züge. Wo und wie gespart wird, ist noch nicht klar.

Ob die BLS Stellen abbaut, ist noch nicht klar. (Keystone)

Das Berner Bahnunternehmen BLS will seine Kosten 2013 bis 2015 um 50 Millionen Franken senken. Völlig überraschend kommt das Sparprogramm nicht: Schon im Frühjahr sprach BLS-Chef Bernard Guillemon davon, dass das Unternehmen effizienter werden müsse.

Im Juli kündigte die BLS dann einen ersten Kostenschnitt an: 12 Millionen wurden zur Erfüllung des Budgets 2012 eingespart. Nun setzt das Unternehmen den Kurs auch für die kommenden drei Jahre fort.

Pensionskasse und neue Züge kosten
Die neuen Einsparungen werden nötig, weil die Bahn ihre Pensionskasse sanieren muss. Zudem brauche es wegen der steigenden Nachfrage Investitionen für neues Rollmaterial. Das ganze Sparpaket beläuft sich auf rund sechs Prozent des Jahresumsatzes.

Die BLS hatte letztes Jahr zwar mehr Passagiere und mehr Güter transportiert, aber der Gewinn fiel mit 200'000 Fanken schwach aus. Das Bahnunternehmen stehe vor grossen Herausforderungen, so Chef Guillemon, und dazu wären Gewinne von 25 bis 30 Millionen pro Jahr nötig,

Personalabbau nicht ausgeschlossen
Wo und wie das Unternehmen konkret sparen will, ist noch offen. Wie die BLS mitteilte, werden die Einsparungen von 50 Millionen Franken etappiert: 2013 werden 10 Millionen eingespart, in den beiden folgenden Jahren dann je 20 Millionen Franken.

Die dazu nötigen Massnahmen im Jahr 2013 würden derzeit erarbeitet und im vierten Quartal 2012 konkretisiert. Die Schritte für die beiden Folgejahre legt die BLS 2013 fest.

Ob auch Stellen abgebaut werden, zeige sich erst im Verlauf des kommenden Jahres, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Generell würden Neubesetzungen überprüft, wenn Stellen frei würden. (smus;pet, sda)

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Dienstag, 3.7.2012

Die BLS spart 12 Millionen Franken

Das Berner Bahnunternehmen BLS will mit Sofortmassnahmen seine Kosten um 12 Millionen Franken senken. Nur so kann das Unternehmen sein angestrebtes Ergebnis für 2012 erreichen.  Mehr


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