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Montag, 20.8.2012

SVP: Raumplanung soll Kantonssache bleiben

Für die Raumplanung sollen laut SVP grundsätzlich die Kantone zuständig bleiben. Die Partei beobachtet in einem Positionspapier eine schleichende Einmischung des Bundes und macht zugleich die Zuwanderung für die Zersiedelung verantwortlich.

Wie und wo soll in der Schweiz noch gebaut werden? Die SVP stellte ihr Positionspapier vor. (Keystone)

Raumplanerische Entscheide sollen möglichst nahe bei den Betroffenen gefällt werden, schreibt die SVP in einem aktuellen Positionspapier zur Raumplanung. Und es sei falsch, einzelne Regionen durch die Raumplanung zu benachteiligen.

Eine schleichende Verlagerung der Kompetenz an den Bund sei klar zu bekämpfen, schreibt die SVP im Positionspapier. Raumplanerische Entscheide sollten möglichst nahe bei den Betroffenen erfolgen. Die Rahmenbedingungen seien so auszugestalten, dass die Entwicklungsmöglichkeiten von Regionen nicht eingeschränkt würden.

Eine Siedlungssteuerung von oben sei ebenso zu unterlassen wie eine unverhältnismässige Beschränkung von Bauland, findet die SVP. Gleichzeitig fordert sie jedoch, dass der Verlust von Kulturland gestoppt wird. Als Rezept betrachtet sie das verdichtete Bauen.

Beschränkung der Zuwanderung
Ferner plädiert die SVP auch im Zusammenhang mit der Raumplanung für eine Beschränkung der Zuwanderung. Die Partei sieht darin den Schlüssel gegen Zersiedelung, den Verlust von Kulturland und den Mehrverbrauch von Ressourcen.

In den letzten Jahre seien zur Raumplanung zahlreiche Initiativen und Gesetzesrevisionen aufgegleist oder beschlossen worden, schreibt die SVP. Sie verweist auf die Annahme der Zweitwohnungsinitiative und die Annahme der Kulturlandschaftsinitiative im Kanton Zürich. Anstelle einer Gesetzesflut brauche es aber pragmatische Lösungen. (lin, sda)

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Donnerstag, 2.8.2012

Wallis leistet Widerstand gegen Raumplanungsgesetz

Im Kanton Wallis sind in drei Wochen über 6000 Unterschriften für das Referendum gegen das revidierte Raumplanungsgesetz eingegangen. Das Wallis hat ein Kantonsreferendum ergriffen und braucht nun noch sieben Verbündete.  Mehr


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