Wirbelsturm «Isaac» bedroht Florida
Tropensturm Isaac sorgt für riesige Wellen in Havanna.
Tropensturm «Isaac» hat nach Haiti auch in Kuba Verwüstungen verursacht: 17 Häuser seien völlig zerstört worden, als der Wirbelsturm am Samstag in der Hafenstadt im Osten Kubas auf das Land prallte.
Menschen seien nicht verletzt worden, hiess es. Baracoa mit über 80'000 Einwohnern war diesen Angaben nach die vom Sturm am stärksten betroffene Stadt Kubas. In Haiti waren durch «Isaac» mindestens sieben Menschen getötet worden.
Meteorologen erwarten, dass «Isaac» bei seinem nun beginnenden Zug über den Golf von Mexiko an Stärke gewinnt. Er könnte dann möglicherweise als Hurrikan der Kategorie 2 oder sogar 3 am späten Dienstagabend oder Mittwochmorgen (Ortszeit) zwischen dem westlichen Teil Floridas und Louisiana das Festland erreichen.
Parteitag verschoben
Vier US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko haben deshalb den Notstand ausgerufen. Die Gouverneure von Louisiana, Mississippi und Alabama trafen die Entscheidung am Sonntag.
Der südöstlich liegende US-Bundestaat Florida hatte schon am Samstag den Notstand erklärt. Er erlebte am Sonntag heftige Regenfälle und starke Winde. Mit dem Notstand werden Gelder und Mittel zum Schutz vor dem Sturm bereitgestellt, zudem erliessen die Gouverneure Evakuierungsanordnungen.
Durch «Isaac» wurden zudem die US-Republikaner gezwungen, den Beginn ihres Parteitags zur Kür ihres Präsidentschaftskandidaten um einen Tag zu verschieben. Das Treffen in Tampa in Florida soll nun erst am Dienstag beginnen. Bei dem Parteitag mit zehntausenden Teilnehmern soll Mitt Romney zum Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama bestimmt werden.
Erinnerungen an «Katrina»
An der US-Golfküste ist die Erinnerung an Hurrikan «Katrina» noch wach. Dieser hatte am 29. August 2005 New Orleans in Louisiana getroffen. Die Wucht des Sturms liess die Dämme an mehreren Stellen brechen, die Stadt versank in den Fluten. Mehr als 1800 Menschen kamen durch den Sturm ums Leben, zehntausende Häuser wurden zerstört. (fors; nab, sda/dpa/reuters)
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