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Montag, 27.8.2012

US-Open: Federer mit viel Selbstvertrauen

Roger Federer möchte am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres seine starke Saison mit seinem 6. US-Open-Triumph krönen. Die Startaufgabe gegen Donald Young (USA) sollte ohne grosse Probleme zu meistern sein.

Roger Federer ist bereit für das US-Open.

Roger Federer steigt voller Zuversicht in sein 52. Grand-Slam-Turnier in Serie. «Wenn ich gut spiele, dann kann ich in jedem Match bestimmen, wer gewinnt oder verliert», sagt der 31-jährige Schweizer. Das sei vor einem Jahr an gleicher Stätte nicht der Fall gewesen. Damals reiste Federer als Weltnummer 3 und ohne einen aktuellen Major-Titel im Gepäck in den «Big Apple».

Federer: «Habe diese Saison alle Ziele erreicht»
Nun aber ist der Baselbieter unlängst wieder auf Platz 1 im Ranking, amtierender Wimbledon-Champion und Olympia-Silbergewinner im Einzel. «Ich habe alle meine Ziele für diese Saison bereits erreicht», freut sich Federer. Der 5-fache US-Open-Champion (2004 - 2008) fügt aber an: «Trotzdem will ich es hier noch einmal besonders gut machen.»

In New York droht punkto Weltranglistenspitze keine Gefahr für Federer. Sein aktueller Vorsprung von 895 Punkten auf Titelverteidiger Novak Djokovic (Serb) kann er auch im Falle einer Erstrunden-Niederlage nicht verspielen.

Youngs Niederlagen-Serie
Zudem ist ein Out in der 1. Runde sehr unwahrscheinlich und käme einer riesigen Sensation gleich. Der Amerikaner Donald Young (ATP 81) ist alles andere als ein Schwergewicht in der Szene. In dieser Saison hat der Linkshänder 21 von 24 Partien auf der Tour verloren, davon 16 in Serie. Trotzdem sagt Federer: «Ich werde nie wieder einen Gegner unterschätzen. Das habe ich als Teenager zu genüge gemacht. Aber diese Tage sind längst vorbei.»

Exploit 2011 in New York
Als Junior galt Young als grosse Nachwuchshoffnung und potenzieller Nachfolger von Andy Roddick als Nummer 1 der Amerikaner. Doch der heute 23-Jährige vermochte sich bei den «Grossen» bislang nicht durchzusetzen. An einem Grand-Slam-Turnier überstand Young erst einmal die 2. Runde: Im Vorjahr stiess er in New York bis in den Achtelfinal vor und schaltete auf dem Weg dorthin in Runde 2 Stanislas Wawrinka aus.

Erschwerend kommt für Young in der «Night Session» dazu, dass Federer in New York ein absoluter Experte für Spiele am späten Abend ist. Bislang 21 Mal hat der Schweizer in «Flushing Meadows» eine Partie bei Flutlicht ausgetragen - 21 Mal ging er als Sieger vom Platz. Es ist auch in der Nacht auf Dienstag davon auszugehen, dass zum Schluss Federer im Scheinwerferlicht stehen wird. (fors, si)

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Roger Federer im Interview



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