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Dienstag, 28.8.2012

NFP: Risiko klein - Nutzen gering

Gentechnisch veränderte Pflanzen schaden nach derzeitigem Wissensstand weder der menschlichen Gesundheit noch der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm zur Gentechnik. Der Nutzen für die Schweizer Landwirtschaft sei allerdings bescheiden.

Die Versuchsfelder wurden 2008 Ziel von Vandalenakten. (Keystone)

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Keine negativen Auswirkungen der Gentechnik

Gentechnik in der Landwirtschaft stelle für Umwelt und Gesundheit kein Risiko dar. Das stellt der Schlussbericht des grossen nationalen Forschungsprogramms fest.

Beitrag aus Rendez-vous vom Dienstag, 28.8.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Die lang erwarteten Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms 59 (NFP 59) sind heute bekannt gegeben worden. Nach derzeitigem Forschungsstand schaden gentechnisch veränderte Pflanzen weder der menschlichen Gesundheit noch der Umwelt. Ihr wirtschaftlicher Nutzen ist aber unter den heutigen Bedingungen der Schweizer Landwirtschaft bescheiden, schreiben die Forscher zusammenfassend.

Während fünf Jahren befassten sich Forscherinnen und Forscher im Rahmen des Forschungsprogramms mit dem Nutzen und den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen. Das Gentech-Moratorium wurde um drei Jahre verlängert, weil der Bundesrat die Ergebnisse von NFP 59 abwarten wollte.

In Untersuchungen zu möglichen Umweltrisiken konnten die Forschenden keine negativen Auswirkungen der gentechnisch veränderten Pflanzen auf nützliche Insekten, Mikroorganismen oder die Bodenfruchtbarkeit feststellen. Auch die Studie von über Tausend wissenschaftlicher Publikationen ergab keine Hinweise auf Schäden.

Unerwünschte Effekte nicht wegen Gentechnik
Wo im Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen unerwünschte Effekte aufträten, seien diese nicht eine Folge der Gentechnik selbst, sondern vielmehr auf mangelhafte landwirtschaftliche Praktiken wie Monokulturen zurückzuführen, schreibt der Nationalfonds.

Grundsätzlich sei der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und nicht-gentechnisch veränderter Pflanzen auch in der kleinräumigen Schweiz möglich, schreiben die Forscher.

Im Moment gleiche sich der finanzielle Zusatznutzen und die Kosten der so genannten Ko-Existenz jedoch aus. Dies liege daran, dass die Warenflüsse strikt getrennt werden müssten und dass zwischen den Anbaufeldern Isolationsabstände nötig sind.

Nicht rentabel
Die Studien zeigten aber auch, dass nur rund ein Viertel der Konsumentinnen und Konsumenten bereit wäre, Lebensmittel zu kaufen, die mit Hilfe der Gentechnik hergestellt wurden. Über 80 Prozent sprechen sich für die Wahlfreiheit zwischen Produkten mit und ohne Gentechnik aus. (lin;basn)

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Dienstag, 28.8.2012

Gentech-Moratorium läuft 2013 aus

In der Schweiz wachsen bis heute keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf den Feldern. Bis Ende 2013 ist dies noch verboten. Eine Studie, die heute präsentiert wird, soll Antworten liefern.  Mehr


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