• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Freitag, 31.8.2012

Tsunami-Alarm am Pazifik nach schwerem Erdbeben

Nach einem schweren Seebeben vor den Philippinen hat das Tsunami-Warnzentrum Alarm ausgelöst. Das Beben zerstörte nach ersten Berichten Strassen und Brücken.

Ein Erdbeben der Stärke 7.6 erschütterte die Ostküste der Philippinen. (Keystone)

Ein schweres Erdbeben hat die östlichen Philippinen erschüttert. Die Behörden riefen die Küstenbewohner am Freitagabend (Ortszeit) in sechs Provinzen zur Flucht auf. «Sie müssen sich alle bewegen, schnell, aber ohne Panik», sagte die Wissenschaftlerin Janpa Punongbayan vom Vulkanologie-Institut.

Mindestens ein Mensch kam nach ersten Angaben ums Leben. Strassen und Gebäude bekamen Risse, berichteten lokale Behörden.

Sturzflut
In Cagayan de Oro City löste das Beben eine Sturzflut aus, die einen Menschen in den Tod riss, sagte Bürgermeister Vicente Emano im Lokalfernsehen. «Sieben Häuser wurden mitgerissen, ein Haus wurde von einem Erdrutsch verschüttet.

Das Beben passierte nach Einbruch der Dunkelheit - 14.47 Uhr MESZ - so dass es schwierig war, einen Überblick zu bekommen. «Wir werden die Menschen über Nacht in Notunterkünften behalten, um sicherzustellen, dass sie in Sicherheit sind», sagte der Gouverneur der Provinz Leyte, Carlos Jericho Petilla.

Das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii löste Alarm für Indonesien und die Philippinen aus. «Beben dieser Stärke haben das Potenzial, einen zerstörerischen Tsunami auszulösen», teilte das für den Pazifik zuständige Zentrum mit.

Bisher keine Tsunamiwellen
Das Vulkanologie-Institut der Philippinen sprach von möglicherweise zwei Meter hohen Wellen. Sie hätten die Küsten innerhalb von zwei Stunden erreichen müssen. Überflutete Küstenregionen wurden aber zunächst nicht gemeldet. Die Tsunami- Warnung für Japan, Taiwan und mehrere pazifische Inselstaaten wurde nach kurzer Zeit aufgehoben.

Nach Angaben der US-Geologiebehörde (USGS) ereignete sich das Beben 109 Kilometer südöstlich des Küstenortes Guiuan, rund 600 Kilometer südöstlich von Manila. Das Epizentrum lag rund 30 Kilometer unter dem Meeresboden.

Feuerring
Die Philippinen bestehen aus mehr als 7000 Inseln. Sie liegen am sogenannten Feuerring um den Pazifik mit mehreren Subduktionszonen. Verschiebungen entladen sich dort häufig mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Im April hatten zwei Beben der Stärke 8,6, und 8,2 die Westküste Sumatras in Indonesien erschüttert. Wie durch ein Wunder gab es aber anders als bei der verheerenden Tsunami-Katastrophe 2004 kaum Schäden. Experten erklärten das damit, dass die Erde waagerecht bebte.

Weihnachten 2004 hatte ein schweres Beben meterhohe Wellen an der Küste Sumatras und rund um den Indischen Ozean ausgelöst. Mehr als 230'000 Menschen kamen damals ums Leben. Die US-Erdbebenwarte hatte das Beben zunächst auf 7.9 geschätzt, revidierte die Angaben aber später. (basn, sda/dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Erdbeben
  • Indonesien

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft