Unia fordert mehr Lohn für Maler, Gipser und Co.
Die Gewerkschaft Unia verlangt 2013 einen Prozent mehr Lohn für Maler, Gipser und Schreiner. (Keystone Archiv)
Die Auftragsbücher im Ausbaugewerbe seien randvoll, begründete die Gewerkschaft ihre Lohnforderungen. Gleichzeitig verdienten die Arbeitnehmenden in der Branche deutlich weniger als jene im Bauhauptgewerbe.
Maler, Gipser und Schreiner sollen darum im nächsten Jahr ein Prozent mehr Lohn erhalten. Weiter soll der Mindestlohn um 100 Franken angehoben werden. Diese Forderungen beschlossen die Delegierten der Unia aus dem Ausbaugewerbe an ihrer Branchenkonferenz.
Schutz vor Lohndumping
Zudem verlangen die Delegierten die Einführung einer Solidarhaftung für Sub-Unternehmer zum Schutz vor Lohndumping, wie die Gewerkschaft am Samstag mitteilte. Eine solche hatte hatte am vergangenen Dienstag die ständerätliche Wirtschaftskommission abgelehnt.
Sie schlug stattdessen vor, dass Unternehmer ihre Geschäftspartner per Vertrag zur Einhaltung der Schweizer Lohnbedingungen verpflichten, wenn sie Unteraufträge vergeben. Diesen Entscheid kritisierten die Unia-Delegierten scharf, wie aus dem Communiqué hervorgeht. (basn, sda)
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