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Samstag, 1.9.2012

Unia fordert mehr Lohn für Maler, Gipser und Co.

Die Gewerkschaft Unia hat ihre Lohnforderungen für das Ausbaugewerbe präsentiert: Maler, Gipser und Schreiner sollen im kommenden Jahr ein Prozent mehr Lohn erhalten. Zudem soll der Mindestlohn leicht angehoben werden.

Die Gewerkschaft Unia verlangt 2013 einen Prozent mehr Lohn für Maler, Gipser und Schreiner. (Keystone Archiv)

Die Auftragsbücher im Ausbaugewerbe seien randvoll, begründete die Gewerkschaft ihre Lohnforderungen. Gleichzeitig verdienten die Arbeitnehmenden in der Branche deutlich weniger als jene im Bauhauptgewerbe.

Maler, Gipser und Schreiner sollen darum im nächsten Jahr ein Prozent mehr Lohn erhalten. Weiter soll der Mindestlohn um 100 Franken angehoben werden. Diese Forderungen beschlossen die Delegierten der Unia aus dem Ausbaugewerbe an ihrer Branchenkonferenz.

Schutz vor Lohndumping
Zudem verlangen die Delegierten die Einführung einer Solidarhaftung für Sub-Unternehmer zum Schutz vor Lohndumping, wie die Gewerkschaft am Samstag mitteilte. Eine solche hatte hatte am vergangenen Dienstag die ständerätliche Wirtschaftskommission abgelehnt.

Sie schlug stattdessen vor, dass Unternehmer ihre Geschäftspartner per Vertrag zur Einhaltung der Schweizer Lohnbedingungen verpflichten, wenn sie Unteraufträge vergeben. Diesen Entscheid kritisierten die Unia-Delegierten scharf, wie aus dem Communiqué hervorgeht. (basn, sda)

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Donnerstag, 1.12.2011

Baumeister werfen Unia raus

Der Arbeitskonflikt auf dem Bau eskaliert. Die Baumeister wollen nicht mehr mit der grössten Gewerkschaft Unia über einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) verhandeln. Damit werden harte Kampfmassnahmen wie Streiks wahrscheinlich.  Mehr


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