Rückläufige Exporte senken das BIP leicht
Weniger Waren aus der Schweiz wurden ins Ausland verkauft - hier im Rheinhafen Basel. (Keystone)
Auch die Schweizer Wirtschaft spürt die Auswirkungen der Euro-Krise und des starken Frankens. In den Monaten April, Mai und Juni 2012 ging das Bruttoinlandprodukt (BIP) leicht zurück.
Rückläufig waren insbesondere die Dienstleistungs- und Warenexporte sowie die Ausrüstungsinvestitionen. In den beiden Quartalen davor hatte das Wachstum von Quartal zu Quartal 0,5 beziehungsweise 0,4 Prozent betragen. Im Vergleich zum Stand vor einem Jahr erhöhte sich der Wert der Waren und Dienstleistungen in der Schweiz von April bis Juni um 0,5 Prozent.
Ökonomen hatten im Schnitt gegenüber dem Vorquartal einen BIP-Anstieg von 0,2 Prozent erwartet und mit 1,6 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Importe gingen auch zurück
Die Importe schrumpften um 0,5 Prozent primär wegen den Fahrzeugen. Chemikalien, Maschinen, Apparate und Elektronik verzeichneten einen Anstieg. Dienstleistungsimporte stiegen um 1,8 Prozent.
Impulse kamen vom Konsum. Die privaten Konsumausgaben stiegen im zweiten Quartal um 0.3 Prozent. die Ausgaben der öffentlichen Hand expandierten um 1 Prozent. (lin, rdt/sda)
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