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Freitag, 7.9.2012

China will Wirtschaft ankurbeln

Chinas starke Wirtschaftsdaten flachen ab. Nun steckt der Staat 150 Milliarden Franken in neue Infrastrukturprojekte, um der Wirtschaft Impulse nach oben zu geben. Das Geld ist für den Bau von Autobahnen, Schiffs- und Flughäfen geplant.

Hoch hinaus: In China trugen Investitionen vergangenes Jahr zu mehr als der Hälfte des Wirtschaftswachstums bei. (Reuters)

China will mit einem weiteren Investitions-Kraftakt den Konjunkturabschwung stoppen. Die staatliche Planungskommission kündigte am Freitag an, umgerechnet rund 150 Milliarden Franken in 60 Infrastrukturprojekte zu pumpen.

Dies entspricht etwa einem Viertel der Summe, welche die Regierung während der weltweiten Finanzkrise 2008/09 in Konjunkturpakete investierte. Beispielsweise sollen 13 Autobahnen sowie Schiffs- und Flughäfen gebaut werden.

Investitionen stützen Chinas Wirtschaft
«Damit signalisiert die Regierung einen Kurswechsel. Sie wird aktiver», sagte Nomura-Ökonom Zhang Zhiwei. Das könne die Konjunktur ab dem vierten Quartal anschieben. Der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt droht in diesem Jahr das langsamste Wachstum seit 13 Jahren. Die Regierung rechnet nur noch mit einem Plus von 7,5 Prozent.

Investitionen sind die grösste Konjunkturstütze der Volksrepublik: Sie sorgten im vergangenen Jahr für mehr als die Hälfte des Wirtschaftswachstums von 9,3 Prozent. (prus, sda/reuters)

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Samstag, 9.6.2012

Chinas Konjunktur schwächt sich ab

Das Wirtschaftswachstum in China verlangsamt sich weiter. Die Zunahme der Industrieproduktion lag im Mai im Jahresvergelich den zweiten Monat in Folge unter 10 Prozent. Eine Folge der Abkühlung: Auch die Inflation geht zurück.  Mehr


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