• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Samstag, 8.9.2012

Schakal streift durch die Schweiz

Nach Luchsen, Wölfen und Bären lebt in der Schweiz nun offenbar auch ein Schakal. Noch gibt es keinen genetischen Beweis. Aber die Bilder aus Fotofallen sind laut Experten eindeutig.

Die Fotos zeigen ein seltsames Tier: Zu gross für einen Fuchs, zu klein für einen Wolf.

Die Raubtier-Forschungsstelle KORA vermutet einen Goldschakal in der Schweiz. Der genetische Beweis ist noch nicht erbraucht, doch seien mehrere Fotos der «erste handfeste Nachweis» dafür.

Die Fotos wurden im vergangenen Winter gemacht, wie KORA mitteilte. Sie stammen von mehreren Fotofallen aus den Kantonen Bern, Waadt und Freiburg, welche für das Luchs-Monitoring aufgestellt worden sind.

«Seltsames Tier»
Abgebildet sei ein «seltsames Tier»: Es sei in Färbung und Habitus einem Wolf ähnlich, aber offenbar kleiner und kompakter. Zudem sei es gross und zu langbeinig für einen Fuchs.

Erst eine Rücksprache mit Forschern, welche die Art aus eigener Erfahrung kennten, habe sich bestätigt, dass die Fotos einen Goldschakal, einen Canis aureus, zeigten.

Gemäss KORA ist der Goldschakal ein mittelgrosser Vertreter der Familie der Hundeartigen und steht mit einem Körpergewicht von acht bis zehn Kilogramm zwischen Fuchs und Wolf. Er ist leicht mit anderen Hundeartigen zu verwechseln.

wohl vom Balkan via Italien eingewandert
Der Goldschakal kommt vom südöstlichen Balkan und verbreitet sein Gebiet seit vielen Jahren Richtung Mitteleuropa aus. In Österreich und Nordost-Italien ist seit 2007 klar, dass sich Goldschakale dort fortpflanzen. Goldschakale wurden auch schon im nordostdeutschen Brandenburg nachgewiesen. Die der Schweiz am nächsten lebende Population befindet sich im italienischen Trentino.

Keine Sichtung seit dem Winter
In der Schweiz stellen die Fotofallen-Aufnahmen den ersten Nachweis der Art dar. «Erstaunlich ist, dass der erste Beleg aus den Nordwestalpen und nicht aus den östlichen Landsteilen stammt», wie KORA schreibt. Fotografiert wurde das Tier Ende November und Anfang Dezember 2011. Seither wurde es nicht mehr gesichtet. (luek, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Raubtier
  • Tiere

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft