Dreifach-Triumph an der Mountainbike-WM
Die drei Schweizer freuen sich über ihre Medaillen: Lukas Flückiger, Nino Schurter, Mathias Flückiger (v.l.n.r.) (sf)
Nino Schurter ist zum zweiten Mal nach 2009 Weltmeister im Cross Country. Schurter revanchierte sich im österreichischen Saalfelden eindrücklich für das knapp verpasste Olympia-Gold. Der Bündner fuhr von Beginn weg in der Spitzengruppe und bildete bald ein Führungsduo mit Marco Aurelio Fontana. Doch der Olympia-Dritte aus Italien musste bei Halbzeit abreissen lassen und sich am Ende mit Rang 6 begnügen.
Hinter Schurter kämpften sich die Brüder Lukas und Mathias Flückiger zu Silber und Bronze. Fabian Giger als Fünfter komplettierte das Schweizer Glanzresultat. Letztmals hatte die Schweiz 2008 einen Dreifach-Erfolg an einer WM gefeiert, als Christoph Sauser den WM-Titel erobert hatte.
Schurter: «Stolz, zu diesem Team zu gehören»
Für Schurter ist es nach 2009 der 2. Weltmeister-Titel in der Elite-Kategorie. Der 26-jährige Bündner zeigte sich unglaublich zufrieden mit seiner Saison. Angesichts des Schweizer Top-Ergebnisses frohlockte er: «Ich bin stolz, Teil dieses Schweizer Teams zu sein.»
Bresset wird Weltmeisterin
Bei den Frauen hat Olympiasiegerin Julie Bresset ihre Saison mit dem Weltmeistertitel gekrönt. Der Triumph der 23-jährigen Französin stand zu keiner Zeit wirklich in Gefahr. Die Olympiasiegerin von London fuhr nach 1:32,25 Stunden solo ins Ziel und distanzierte ihre erste Verfolgerin, die Norwegerin Gunn-Rita Dahle Flesjaa, um 1:47 Minuten.
Bronze-Gewinnerin Georgia Gould aus den USA, die bereits an Olympia Dritte geworden war, verlor 3:12 Minuten. Die Deutsche Sabine Spitz, die an Olympia mit Silber geglänzt hatte, wurde Sechste.
Süss verpasst Medaille knapp
Die Schweizerin Esther Süss musste sich mit dem 4. Platz begnügen. Die Olympia-Fünfte von London verpasste das Podest nur um 10 Sekunden. Sie mochte der Medaille jedoch nicht nachtrauern: «Ich habe gezeigt, dass ich fähig bin, vorne mitzuhalten.» (luek, sf)
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