U21 hat noch Chancen auf die EM
Die Schweizer freuen sich über den Sieg gegen Estland, im Stadion in Thun. (Keystone)
Die Schweiz erwischte dank Fabian Schär einen optimalen Start. Der Basel-Verteidiger brachte sein Team nach einer Viertelstunde per Kopf mit 1:0 in Führung. Dabei profitierte er von einem Fehler des gegnersichen Torhüters, der einen Schuss des glänzend aufgelegten Steven Zuber nur ungenügend abwehren konnte. In der Folge bestimmten die Eidgenossen die Partie und waren drückend überlegen.
Überlegenes Tami-Team
In der 28. Minute hätte Schär eigentlich nachdoppeln müssen. Nach einem Eckball traf er aus kürzester Distanz jedoch nur die Latte. Besser machten es die GC-Akteure Zuber (per Penalty) und Haris Seferovic, die in der 2. Halbzeit den verdienten 3:0-Endstand gegen ein überfordertes Estland bewerkstelligten.
«Wir wollten nach der Pause unbedingt nachlegen und das ist uns auch gelungen», bilanzierte Torschütze Schär nach der Partie.
Schweiz kann Barragespiele planen
Damit kann die Schweiz für die Playoffs planen, denn das Team von Pierluigi Tami schliesst die Gruppenphase hinter Spanien, das sich mit einem klaren 6:0 über Kroatien den Gruppensieg sicherte, als eines der besten vier zweitplatzierten Teams ab und folgt den 10 Gruppensiegern in die Barrage-Spiele.
Gegen wen die Schweiz antreten muss, ist noch nicht bekannt. «Wir haben keinen Wunschgegner, da wir noch gar nicht wissen, wer alles weiter ist. Aber egal wer es wird, wir wollen einfach unser Bestes geben», blickte Schär auf die Playoffs voraus.
Diese finden vom 12. bis 16. Oktober statt. Ausgelost werden die 7 Paarungen am Freitag in Nyon. Die EM-Endrunde wird mit 8 Nationen im nächsten Juni in Israel durchgeführt. (lin;basn, sf)
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