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Dienstag, 11.9.2012

Vizepräsident lässt Gerüchteküche überkochen

Chinas künftiger Präsident glänzt mit Abwesenheit. Die Regierung in Peking sagt, sie wisse nichts vom Verbleib Xi Jinpings. Und doch haben Behörden die Internetsuche nach seinem Namen gesperrt.

Verschwunden: Vizepräsident Xi Jinping bei seinem vorerst letzten öffentlichen Auftritt am 1. September in Peking. (Keystone)

Chinas künftiger starker Mann sorgt mit anhaltender Abwesenheit für Spekulationen. Vizepräsident Xi Jinping, der als sicherer Nachfolger von Staats- und Parteichef Hu Jintao gilt, ist seit zehn Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden.

Zuletzt waren Treffen des 59-Jährigen mit US-Aussenministerin Hillary Clinton oder der dänischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt ohne Begründung abgesagt worden. Die Woche davor hatte Xi noch kurzfristig Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel empfangen.

Parteiorgan facht Spekulationen weiter an
Eines der Gerüchte lautet, er habe sich wegen einer Rückenverletzung aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der chinesische Aussenminister Yang Jiechi hatte die Medien zwar gebeten, unnötige Spekulationen über Xi zu vermeiden.

Doch die Gerüchte wurden auch dadurch weiter angefacht, dass das Parteiorgan «Volkszeitung» am Dienstag eine Rede abdruckte, die der 59-Jährige bereits am 1. September auf der Parteischule in Peking gehalten hatte. Dazu stellte das Blatt ein Foto des Vizepräsidenten.

Internetsuche in China blockiert
Laut BBC seien die Suchergebnisse nach Xis Namen im Internet durch den chinesischen Behörden blockiert worden. Diese ungewöhnliche Massnahme facht Spekulationen und Verschwörungstheorien nur noch weiter an.

Mitte Oktober wird auf dem 18. Parteitag die seit zehn Jahren regierende kommunistische Führung um den 69-jährigen Staats- und Parteichef Hu Jintao abtreten. Xi Jinping soll dann an der Spitze der neuen «fünften Führungsgeneration» das Ruder übernehmen.(prus; sda/dpa)

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Freitag, 7.9.2012

China will Wirtschaft ankurbeln

Chinas starke Wirtschaftsdaten flachen ab. Nun steckt der Staat 150 Milliarden Franken in neue Infrastrukturprojekte, um der Wirtschaft Impulse nach oben zu geben. Das Geld ist für den Bau von Autobahnen, Schiffs- und Flughäfen geplant.   Mehr


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