SCB holt Streit – EVZ Brunner und Diaz
Mark Streit spielt für den SC Bern, solange bis der Lockout in der NHL beendet ist. (Keystone Archiv)
Die Spiele der NHL sind auf Eis gelegt und bereits zwei Schweizer Eishockey-Klub konnten sich arbeitslose Spieler ergattern. Der frühere SCB-Junior Mark Streit sollte beim Hauptstadt-Verein ab dem 25. September und dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers einsatzbereit sein. Der Vertrag zwischen dem 34-jährigen Streit und den Bernern beschränkt sich auf die derzeit unbestimmte Dauer bis zu einer Einigung in der NHL.
Früherer SCB- und ZSC-Spieler
Neben dem SCB hatten auch die ZSC Lions grosses Interesse am 184-fachen Schweizer Internationalen bekundet. Bei den Stadtzürchern hatte Streit von 2000 bis 2005 gespielt, 2001 war er mit ihnen Schweizer Meister geworden. Nach seinem Engagement in Zürich wechselte Streit in die National Hockey League. Bis 2009 war er bei den Montreal Canadiens tätig, seither ist er bei den New York Islanders unter Vertrag. In den Sommermonaten trainierte Streit jedoch sowohl letztes Jahr wie heuer bereits mit dem SCB.
Brunner trainiert bereits mit Zug
Damien Brunner seinerseits trainierte schon am Montag wieder mit dem EV Zug. Die Einigung verlief unproblematisch, obwohl gemäss verschiedenen Medien der EVZ am Anfang nur einen Bruchteil des letzten NLA-Salärs offeriert hatte. Damien Brunner: «Wir haben uns auf eine Zusammenarbeit einigen können. Ich freue mich, dass es am Samstag losgeht und dass ich die Zeit während des Lockouts in der Schweiz verbringen kann.»
Brunner unterzeichnete im Sommer einen Zweiwegvertrag mit den Detroit Red Wings. Eine Klausel ermöglicht es Brunner aber, während des Lockouts in Zug zu spielen. Brunner: «Ich habe die Situation auch mit Detroit angeschaut. Wir sind überzeugt, dass es für mich im Moment das Beste ist, in Zug zu spielen.»
Diaz ebenfalls beim EVZ
Auch Verteidiger Rafael Diaz, der bei den Montreal Canadiens einen Einweg-Vertrag besitzt, einigte sich mit den Innerschweizern und trainiert bereits mit ihnen. Er handelte für die Dauer des Lockouts mit Zug einen Spezialkontrakt aus. Aus finanziellen Gründen verzichten die Zuger auf die Verpflichtung von Luca Sbisa, der bei den Anaheim Ducks unter Vertrag steht. (pet,basn, si)
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