• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Sonntag, 30.9.2012

Krieg ohne Rücksicht auf Menschen und Kulturerbe

Besonders heftig tobt der Bürgerkrieg derzeit in Aleppo, wo viele Völker und Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben. Altstadthäuser brennen, Moscheen werden zerstört.

Laut der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur Sana zeigt das Foto die von Kurden bewohnte Stadt Kamishli nach der Detonation einer Autobombe eines Selbstmordattentäters. (Reuters)

Karte: Syrien

Aleppo steht zurzeit im Zentrum der Kämpfe in Syrien. Dabei verlieren nicht nur Menschen ihre Leben. Auch die Altstadt, ein Kulturerbe von unschätzbarem Wert, wird zerstört.

Erst wenige Tage zuvor hatten Archäologen die Folgen eines Artillerieangriffs auf eine osmanische Moschee in der Stadt beklagt. In einem von ihnen veröffentlichten Video ist die zerstörte Kuppel der Ibrahimija-Moschee zu sehen. Die Altstadt von Aleppo steht auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes.

Mehr als 200 Menschen gestorben
Die Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen gingen am Wochenende unvermindert weiter. Nach Angaben beider Seiten starben mehr als 200 Menschen. In einem Dorf der Provinz Homs sollen Regimegegner am Sonntag 17 Menschen getötet haben. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana.

In einem Internet-Forum von Unterstützern von Präsident Bashar al-Assad hiess es dazu: «Die verbrecherischen Hunde der Muslimbruderschaft haben das Dorf al-Haidarije im Umland von al-Kusair und die dortigen Volkskomitees angegriffen». Die sogenannten Volkskomitees sind paramilitärische regimetreue Bürgerwehren.

30 Hingerichtete gefunden
Die Regimegegner schwiegen zunächst zu dem Sana-Bericht. Sie berichteten ihrerseits, sie hätten in einem Keller in Damaskus die Leichen von 30 Vermissten gefunden. Der sogenannte Rat der Führung der Revolution in Damaskus teilte am Sonntag mit, die Toten seien in einem Kellergewölbe im Stadtteil Asali entdeckt worden. Sie seien alle hingerichtet worden.

Es handele sich um Bewohner des Viertels sowie um einige Männer, die an verschiedenen Strassensperren festgenommen worden seien und seither als vermisst gegolten hätten.

Insgesamt habe es am Sonntag rund 80 Tote gegeben, berichteten die Regimegegner. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten am Samstag und Sonntag auf 240 Menschen.

Kurdische Stadt attackiert
Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete am Sonntag einen Anschlag von Regimegegnern auf ein Zentrum der Sicherheitskräfte in der Kurden-Stadt Kamishli. Durch die Explosion der Autobombe seien acht Angehörige der Regierungstruppen getötet und 15 Menschen verletzt worden.

Feuer in der Altstadt von Aleppo
Aktivisten veröffentlichten unterdessen mehrere Videos, die zeigen, wie in der Nacht mehrere Geschäfte im historischen Basar von Aleppo brennen.

Der Leiter der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter, Rami Abdulrahman, sagte der Nachrichtenagentur dpa, die historischen Gebäude der Stadt würden nach und nach alle beschädigt oder sogar zerstört. Die Handelsmetropole Aleppo ist eine der ältesten dauerhaft besiedelten Städte der Welt.

Historische Stätte retten
An diesem Montag wollen Experten aus der Region in Kairo diskutieren, wie man die Zerstörung historischer Stätten in Syrien - dazu zählen Kreuzfahrerfestungen, osmanische Moscheen, römische und byzantinische Siedlungen - eindämmen kann. Vor allem Moscheen und Festungen geraten häufig unter Beschuss, weil sie wegen ihrer oft strategisch günstigen Lage von Kämpfern der Opposition, Milizionären und Soldaten besetzt werden. 

Berichte aus Syrien lassen sich nicht durch unabhängige Quellen überprüfen. (lin, dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Dossier, Letztes Update: Dienstag, 4.12.2012

Syriens Regimegegner begehren auf

Seit 40 Jahren sitzt die Herrscherfamilie Assad in Syrien an den Schalthebeln der Macht. Doch nun wankt das Regime: Inspiriert von den Protesten in der arabischen Welt wenden sich seit Februar 2011 immer mehr Syrer gegen Präsident Assad. Das Regime schlägt mit grosser Härte zurück, es entbrennt ein Bürgerkrieg.


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Syrien

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft