Beinwil im Freiamt: Wasser abkochen, bis am Montag
Das Trinkwasser in Beinwil im Freiamt ist mit Fäkalbakterien belastet, bis am Montag heisst es darum: Abkochen. (Keystone Symbolbild)
Nach den heftigen Regenfällen am Dienstag und Mittwoch hat sich das Trinkwasser in der Gemeinde Beinwil im Freiamt getrübt. Dies schreibt die Aargauer Gemeinde in einer Mitteilung. Die Trübung wurde am Mittwochabend erstmals entdeckt, sofort wurden Proben an das kantonale Trinkwasserinspektorat geschickt.
Kleine Mengen Fäkalbakterien gefunden
Die Untersuchungsergebnisse waren am Donnerstagmittag wenig erfreulich. Im Trinkwasser fand man Fäkalbakterien. Zwar nur in kleinen Mengen, aber doch zu viel für Trinkwasser. Gemeinde und Kanton empfehlen darum, Trinkwasser bis am kommenden Montag vor dem Gebrauch abzukochen.
Es wurden bereits weitere Proben entnommen, diese sind nun ebenfalls im Labor zur Untersuchung. Die neuen Ergebnisse liegen bis am Freitagmorgen vor, die Gemeinde informiert laufend.
Ursachen noch unbekannt
Die Gemeinde Beinwil im Freiamt bezieht ihr Trinkwasser aus dem Grundwasser im «Schürboden» auf dem Lindenberg. Seit 40 Jahren nutze man dieses Grundwasservorkommen auf etwa 800 Metern über Meer nun bereits, so die Gemeinde in einer Mitteilung. Es sei jedoch das erste Mal, dass da Grundwasser getrübt sei.
Über die genauen Ursachen der Verschmutzung kann im Moment nur spekuliert werden. Klar ist lediglich, dass der starke Regen in den letzten Tagen zu viel Wasserabfluss auf der Oberfläche geführt hat. (bras, meb)
