Hitzfeld vertraut gleicher Startformation
Trainer Ottmar Hitzfeld. (Keystone)
Bei der Schweizer Fussballnationalmannschaft steht heute das dritte Qualifikationsspiel auf dem Programm. Dabei setzt Trainer Ottmar Hitzfeld auf bewährtes: «Es war ja nicht so schwierig, die Aufstellung zu diskutieren», erklärte Ottmar Hitzfeld mit einem Lächeln.
Will bedeuten, dass die SFV-Auswahl im voraussichtlich ausverkauften Stade de Suisse in Bern mit der gleichen Startformation einlaufen wird wie zu Beginn der Kampagne in Slowenien.
Tranquillo Barnetta, der beim 2:0 gegen Albanien wegen seiner gelb-roten Karte aus dem Auftaktspiel gefehlt hat, wird auf dem rechten Flügel an Stelle von Valentin Stocker wieder seinen angestammten Platz einnehmen.
Spitzentreffen
Vor dem Duell der bestdotierten Teams der Gruppe E verwies Hitzfeld nochmals auf die sehr ausgeglichene Besetzung des Pools. «An einem guten Tag kann jedes Team jedes andere schlagen. Auch wir müssen mindestens 90 Prozent unserer Leistung abrufen, um zu gewinnen.»
Hitzfeld hat seit dem erfolgreichen Start in die WM-Qualifikation erfreut festgestellt, dass sich jeder Spieler weiter entwickelt hat. Gleichwohl treibt er das Team weiter an. «Wir müssen uns erneut steigern, um Norwegen zu schlagen.»
Die physische Stärke mag ein minimer Vorteil für Norwegen sein. Hitzfeld hat noch weitere Gefahrenherde ausgemacht. «Sie sind bei Standardsituationen, Einwürfen, seitlichen Freistössen und Eckbällen sehr gefährlich. Norwegen pflegt einen sehr gradlinigen Spielstil.» Dadurch solle sich sein Team nicht beeinflussen lassen. «Wir wollen unseren eigenen Stil durchsetzen.»
Schweizer in der Favoritenrolle
Bei den Norwegern ist der Respekt vor den Schweizern sehr gross. «Das ist die stärkste Equipe dieser Gruppe. Zudem spielt die Schweiz zuhause. Das wird für uns das schwierigste Spiel der gesamten Qualifikation», sagte Abwehrchef Brede Hangeland, der bei Fulham Teamkollege von Philippe Senderos ist.
Auch John Arne Riise, der bekannteste Norweger und ebenfalls bei Fulham engagiert, sieht die Schweizer in der Favoritenrolle. «Ein Punkt wäre gut für uns.» Als linker Aussenverteidiger steht Riise ein ungemütlicher Abend bevor; er wird es mit Xherdan Shaqiri zu tun bekommen. «Ich kenne ihn, seit ich mit der AS Roma in der Champions League gegen Basel gespielt habe. Er ist sehr schnell, stark am Ball und vor allem gefährlich, wenn man ihm Platz zum Schuss lässt.» (fors, si)
Mehr zum Stichwort:
