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Samstag, 13.10.2012

Federer verliert Halbfinal gegen Murray

Roger Federer hat in Schanghai den Vorstoss in den Final verpasst. Die Weltnummer eins unterlag im Halbfinal dem Olympiasieger und US-Open-Champion Andy Murray mit 4:6 und 4:6. Im Endspiel trifft der Brite auf den Serben Novak Djokovic.

Roger Federer scheidet in Schanghai im Halbfinal aus.

Niederlage für Roger Federer: Der Schweizer verliert gegen Andy Murray im Halbfinal. Der 25-jährige Schotte baute seine Sieges-Statistik in der chinesischen Metropole dank dem Erfolg gegen Roger Federer auf 12:0 aus.

2010 und 2011 hatte Murray das Turnier für sich entscheiden können; 2009, bei der erstmaligen Austragung, war er nicht dabei.

Murrays starke Returns
Aus der Neuauflage des Olympia-Finals sowie des Endspiels von 2010 ging Murray als verdienter Sieger hervor. Er stellte den Schweizer mit seinem aggressiven Returnspiel immer wieder vor grosse Probleme. Federer sah sich deshalb gezwungen, beim 2. Service jeweils viel zu riskieren, was nicht immer aufging.

So lud er beispielsweise im 1. Satz den Schotten zum entscheidenden Break geradezu ein: Beim Stand von 2:2 unterliefen dem 17-fachen Grand-Slam-Sieger 3 Doppelfehler in Serie. Die Unsicherheiten beim Service waren unübersehbar: Wenn Federer über den 2. Aufschlag gehen musste, machte er nur zu 27 Prozent den Punkt.

Federer wehrt sich vergebens
In Satz zwei fing sich der Baselbieter ein wenig auf, doch es war Murray, der den meisten Ballwechsel den Stempel aufdrückte. Gleich im 1. Game kam der Brite zu insgesamt 7 Breakmöglichkeiten, doch Federer manövrierte sich aus diesen heiklen Situationen - nicht so ein wenig später bei 2:2: Murray nutze die 8. Chance zum Servicedurchbruch, was der Entscheidung gleichkam. 

Der Weltranglisten-Dritte Murray führt im Head-to-Head gegen Federer nun mit 10:8 und trifft im Endspiel auf Novak Djokovic (ATP 2). Der Serbe hatte sich in seinem Halbfinal gegen den Tschechen Tomas Berdych souverän mit 6:3 und 6:4 durchgesetzt.

Für Federer hat sich die Teilnahme in Schanghai insofern gelohnt, als dass er am Montag die 300. Woche als Nummer 1 in Angriff nehmen kann. (fors, sda)

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