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Dienstag, 16.10.2012

Island-Schweiz: Das unerwartete Schlagerspiel

Heute Abend (Spielbeginn 20.30 Uhr) tritt die Schweiz in Reykjavik als Leader der Gruppe E zum Spitzenspiel gegen Island an. Gavranovic, Ben Khalifa oder Mehmedi? Nationalcoach Ottmar Hitzfeld wollte nicht verraten, wer gegen Island den gesperrten Eren Derdiyok im Sturm ersetzt.

Gökhan Inler (links) und Stephan Lichtsteiner bereiten sich vor fürs Training vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Island im Stadion in Reykjavik. (Keystone)

10 Fragen an Andy Egli

Der ehemalige Fussballnationalspieler Andy Egli hat besondere Erinnerungen an Island. Am 9. Juni 1979 debütierte er in Reykjavik im Dress der Fussball-Nati. Als Morgengast erzählt er über seine Erlebnisse im kühlen Island und wagt die Prognose, was die Schweizer Fussballspieler heute Abend erwartet.  Mehr

Morgengast vom Dienstag, 16.10.2012, 06.17 Uhr, DRS 1

Vor dem Spitzenkampf in der WM-Qualifikation

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft, zur Zeit auf Platz 1 in ihrer WM-Qualifikationsgruppe, spielt heute Abend gegen das zweitplatzierte Island.  Mehr

DRS 4 aktuell vom Montag, 15.10.2012, 10.50 Uhr, DRS 4 News

Auch 24 Stunden vor dem Spiel liess sich Ottmar Hitzfeld nicht in die Karten blicken und verriet nicht, wie er den gesperrten Eren Derdiyok ersetzen wird. «Alle Stürmer haben mein Vertrauen. Ich habe eine gute Auswahl und freue mich, dass mal ein anderer in einem Pflichtspiel von Beginn weg dabei sein kann.» Er werde erst am Spieltag entscheiden, wen er ins Team nehme.

Für die Stammspieler scheint klar, dass Mario Gavranovic den Vorzug gegenüber Nassim Ben Khalifa und Admir Mehmedi erhält. Valon Behrami und Gökhan Inler sprechen am Tag vor dem Spiel über die Vorzüge des FCZ-Stürmers.

«Gavranovic gibt dem Spiel Tiefe. Er bewegt sich gut und ist im Strafraum schlitzohrig», so Behrami. Mit Gavranovic hätten die Mittelfeldspieler mehr Platz zwischen den Linien in der gegnerischen Mannschaft.

Keine Zweifel
Das Remis gegen Norwegen habe keine Zweifel an den eigenen Qualitäten geweckt, so Behrami. Der Mittelfeldspieler räumte indes ein, dass die Mannschaft Mühe habe, «wenn sie Favorit ist und der Gegner seine Physis einsetzt.»

Gegen Island wird das wieder so sein. «Island wird uns läuferisch und kämpferisch alles abverlangen. Es gibt ein ähnliches Spiel wie gegen Norwegen», sagte Hitzfeld. Weil Island aber mit mehr Pressing spiele, erwarte er mehr Räume für die Schweizer.

Islands Coach Lars Lagerbäck muss auf sein zentrales Mittelfeldduo Helgi Danielsson (krank) und Aron Gunnarsson (gesperrt) verzichten. Für sie dürften Eggert Jonsson und Emil Hallfredsson ins Team rücken.

Jonsson ist einer von fünf Spielern in der erwarteten Startformation, die vor einem Jahr mit der U21-Auswahl die EM-Endrunde erreicht und in der Vorrunde gegen die Schweiz 0:2 verloren hatten.

Schweiz als Favorit
Für den Schweden Lagerbäck ist die Schweiz der Favorit – nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in der Gruppe E. «Aber zu Hause können wir ein gutes Spiel machen.» Bei den Schweizern lobt er «die individuelle Klasse, die gute Organisation, die Qualitäten von Shaqiri im Dribbling und das flexible Passspiel in der Offensive». (basn, si)

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Freitag, 12.10.2012

Schweiz muss sich mit Remis begnügen

Die Schweizer Nationalmannschaft hat im 3. WM-Qualifikationsspiel die ersten Punkte liegen gelassen. In Bern resultierte gegen Norwegen ein 1:1. In einer intensiven und emotionalen Partie brachte Mario Gavranovic die Schweiz in Front, Brede Hangeland egalisierte nur Sekunden später.  Mehr


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