In der NHL ist keine Einigung in Sicht
Der NHL-Star Mark Streit - zur Zeit im Dress des SC Bern - in einem Zweikampf auf Schweizer Eis. (Reuters)
Bei einem Treffen zwischen NHL-Ligavertretern und der Spielergewerkschaft NHLPA in Toronto haben die Teambesitzer gleich drei Vorschläge der Gegenseite abgelehnt. Die Liga betonte, dass keine der drei Offerten der Spielergewerkschaft den Besitzern eine 50:50-Lösung garantiert hätte.
Besitzer wollen die Hälfte der Einnahmen
Die NHLPA-Offerten waren ein Gegenvorschlag zum zu Wochenbeginn unterbreiteten Angebot der Liga. Dieses sah vor, die jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar hälftig zu teilen, bei einer Vertragsunterzeichnung bis zum 25. Oktober die neue Saison am 2. November zu beginnen und sämtliche 82 Spieltage auszutragen.
Crosby: «Es sieht nicht gut aus»
«Ich bin besorgt, wir kommen nicht voran», betonte Bettman nach dem Treffen am Donnerstag in Toronto und sprach von einem «Rückschritt». Man sei gekommen, in der Hoffnung, durch die Offerten schnell einen Fortschritt zu machen, meinte Pittsburghs Captain Sidney Crosby. «Aber es sieht nicht gut aus.»
Keine weiteren Treffen geplant
Bislang standen den seit Mitte September ausgesperrten rund 700 NHL-Profis 57 Prozent der Einnahmen zu. NHLPA-Geschäftsführer Donald Fehr hob hervor, dass die Spieler in den kommenden fünf Jahren 1,8 Milliarden Dollar an Gehalt verlieren, wenn sie dem Angebot der Eigner zustimmen würden. (pet, sf/si)
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