• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Freitag, 19.10.2012

Armeeübung löst grosses Echo im Ausland aus

Die Armee führte im September in der Schweiz eine Stabsübung durch. Dies sorgt nun vor allem im Ausland für grosses Aufsehen, weil das Szenario pikant gewählt war. Es ging von einem instabilen Europa aus.

Das Szenario hat auch Spott ausgelöst. So etwa in dieser Karikatur die der russische Sender RT publizierte. (Vladimir Kremlev rt)

Hauptzweck der Stabsübung im September mit dem Namen «Stabilo Due» war die Überprüfung der «Einsatzbereitschaft der militärstrategischen, operativen und taktischen Führung der Armee», wie es beim Departement für Verteidigung und Bevölkerungsschutz heisst. Dies allein ist kaum erwähnenswert.

Mehr Interesse weckte das Szenario, auf welchem «Stabilo Due» basiert. Die Übung ging von einer Krise in Europa aus. Und so sah die Übungsanlage aus: Im Zentrum das Land «Helvetia», umgeben von fiktiven Ländern. Zwischen «Elbonia» und «Danubia» gibt es Spannungen, während «Helvetia» Flüchtlingsströme zu schaffen machen. In der Schweiz wird mit Unruhen und Anschlägen gerechnet.

Grosses Echo im Ausland
Das allzu realistische Szenario sorgt nun in der Weltpresse für ein grosses Echo, wie das Schweizer Fernsehen SF berichtete. Zahlreiche News-Portale griffen das Thema auf und reagierten meist mit bissigen Kommentaren oder Karikaturen. Dies bestätigt auch Armeesprecher Christoph Brunner gegenüber der «Tagesschau»: «Wir bekommen Telefone aus mindestens der halben Welt.»  Brunner sei von den Journalisten gefragt worden, ob es zutreffe, dass sich die Schweiz für den Zerfall der Eurozone wappne. «Das trifft nicht zu», sagte Brunner abschliessend.

Auch Maurer ist besorgt
Die Übung wirft ein schiefes Licht auf die Schweizer Armee und Brunner versuchte umgehend zu beschwichtigen: «Wir wollen niemandem auf die Füsse treten». Den Zweck der Übung aber hinterfragte Brunner nicht. Die Armee müsse «das Undenkbare denken».

Dies sieht auch VBS-Vorsteher Ueli Maurer so. «Ich schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren die Armee brauchen», sagte der Verteidigungsminister dem «Sonntag» vor einer Woche. Europa werde schwächer und im Hinblick auf die Krise in Europa mache sich Maurer Sorgen. Das Potenzial an Gewalt könne sich verschärfen, lässt sich Maurer von einer VBS-Sprecherin weiter zitieren. (luek, sf)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Weiterführender Link zum Beitrag:

  • Artikel auf der Website des russischen Sender RT

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Armee

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft