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Samstag, 27.10.2012

Konflikte in Burma zwingen Tausende zur Flucht

Nach Uno-Angaben sind in Burma wegen ethnischen Konflikten mehr als 5500 Menschen geflohen. Bei Zusammenstössen zwischen Buddhisten und Muslimen waren im südostasiatischen Land in den vergangenen Tagen mindestens 67 Menschen getötet worden.

Warten auf Neuankömmlinge: Flüchtlinge in Sittwe warten auf Boote mit Menschen, die der Gewalt entkommen wollen. (Reuters)

Ethnischer Konflikt paralysiert Burma

In Burma sind in den letzten Tagen mehr als 100 Menschen bei Zusammenstössen zwischen Buddhisten und Muslimen getötet worden. Tausende Muslime sind auf der Flucht. Worum geht es bei diesem Konflikt?

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 27.10.2012, 18.00 Uhr

Nach neuen ethnischen Unruhen in Burma sind nach Uno-Angaben tausende Menschen auf der Flucht. Die jüngsten Gefechte zwischen Buddhisten und Muslimen hätten wahrscheinlich mehr als 5500 Menschen dazu veranlasst, in Richtung der bereits völlig überfüllten Flüchtlingslager im Westen des Landes zu fliehen.

Muslimische Minderheit auf der Flucht
Wie das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitteilte, handelt es sich bei den Flüchtlingen vorwiegend um Angehörige der muslimischen Volksgruppe der Rohingya. In den vergangenen Tagen wurden im Bundesstaat Rakhine bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Buddhisten und Muslimen nach jüngsten Behördenangaben mindestens 67 Menschen getötet.

Die Lage in dem westlichen Küstenstaat hatte sich nach Zusammenstössen im Juni zunächst wieder beruhigt, doch am vergangenen Sonntag flammte die Gewalt erneut auf. Seit Juni wurden amtlichen Angaben zufolge mindestens 150 Menschen getötet, die tatsächliche Zahl dürfte aber höher liegen. Die Zahl der Flüchtlinge wird auf etwa 80'000 geschätzt.

Erheblich eingeschränkt
Die Bevölkerung in Burma ist zu 89 Prozent buddhistisch, es gibt rund vier Prozent Muslime. Die Muslime in Rakhine gehören zur Volksgruppe der Rohingya, die nicht die burmesische Staatsangehörigkeit besitzen und in ihren Rechten erheblich eingeschränkt sind. Die Uno sieht die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt an. (prus, sda)

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Donnerstag, 25.10.2012

Mindestens 20 Tote bei Konflikten in Burma

Eine neue Welle der Gewalt bricht über Burma hinein. In dem südostasiatischen Land sind bei ethnischen Konflikten zwischen Buddhisten und Muslimen mindestens 20 Menschen getötet worden.    Mehr


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