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Samstag, 27.10.2012

Amerikaner fürchten Hurrikan «Sandy»

Mehrere Bundesstaaten an der amerikanischen Ostküste haben wegen drohenden Stürmen den Notstand ausgerufen. In der Karibik sind durch den Hurrikan «Sandy» mindestens 41 Menschen getötet worden.

Alles verriegeln: Amerikaner an der Ostküste bereiten sich auf heftige Stürme vor. (Keystone)

Aus Furcht vor einem der schwersten Stürme seit Jahrzehnten haben mehrere Bundesstaaten an der US-Ostküste den Notstand ausgerufen. Nach dem desaströsen Zug über die Karibik hinweg entwickelte sich «Sandy» zu einer Bedrohung für New York und Washington.

Als eine Mischung aus Tropen- und Wintersturm könnte «Sandy» Experten zufolge dem östlichen Drittel der USA Starkregen und Schnee bringen. Mitten im Endspurt zur Präsidentenwahl drohen Überschwemmungen und weitreichende Stromausfälle.

Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, sich mit Lebensmittelvorräten, Trinkwasser und Batterien einzudecken. In der Karibik hatte «Sandy» zuvor mindestens 41 Menschen das Leben gekostet.

Am Samstag verlor der Sturm zwar etwas an Kraft, dürfte sich laut den Prognosen der Meteorologen aber bei seinem weiteren Weg über den Atlantik hinweg wieder zu einem besonders schweren Hurrikan auswachsen. «Sandy» befand sich dem laut dem US-Hurrikan-Zentrum am Samstagmorgen (Ortszeit) rund 560 Kilometer südöstlich der Metropole Charleston in South Carolina.

«Monstersturm»
Im Verlauf des Wochenendes dürfte der Sturm an Fahrt aufnehmen, entlang der US-Küste nach Norden fegen, dann nach Westen abdrehen und bis spätestens Dienstag zwischen North Carolina und den Neu- England-Staaten die US-Küste erreichen.

Viele Meteorologen warnen, dass «Sandy» deutlich grössere Schäden anrichten könnte als «Irene» im vergangenen Jahr. Dieser Sturm hatte im Nordosten der USA bereits für Milliardenschäden gesorgt. «Sandy» kommt für die Tropensturm-Saison spät und weist gleichzeitig typische Eigenschaften eines Wintersturms auf.

Aus dieser Kombination, so fürchten Experten, könnte ein besonders schwerer Sturm mit katastrophalen Folgen entstehen. Wegen dieses Ausmasses und der zeitlichen Nähe zu Halloween am Mittwoch wird «Sandy» in den USA auch «Monstersturm» genannt.

New York wappnet sich
In New York erwogen die Behörden, den öffentlichen Nahverkehr einzustellen. Sie fürchten wegen starker Winde und Überschwemmungen zu hohe Risiken für den Bus- und U-Bahnbetrieb. Die New Yorker Börsen feilten an Notfallplänen, um den Handel aufrechterhalten zu können.

Wenige Tag vor der Wahl am 6. November geben viele Wähler bereits ihre Stimmen ab. Die Behörden bereiten sich darauf vor, auch im Falle von Stromausfällen diese vorzeitige Stimmabgabe weiter zu ermöglichen.

Im US-Bundesstaat Virginia wirkte sich «Sandy» bereits auf den Wahlkampf aus: Vizepräsident Joe Biden sowie Präsident Barack Obamas Herausforderer Mitt Romney sagten jeweils einen Auftritt in Virginia Beach ab. (prus, sda)

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Freitag, 26.10.2012

Wirbelsturm «Sandy» wütet in der Karibik

In der Karibik hat der Wirbelsturm «Sandy» eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mit zeitweise über 170 Stundenkilometer peitschte der Sturm über Kuba und die Bahamas hinweig. Nun nimmt er Kurs auf die Ostküste der USA.  Mehr


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