Straumann baut auch in Basel Stellen ab
Der Dentalimplantatehersteller Straumann verzeichnete einen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr (Keystone)
Der Basler Zahnimplantate-Hersteller Straumann weist für die ersten neun Monate einen leicht gesunkenen Umsatz aus. Weil die Margen auf ein «inakzetables Niveau» gesunken seien, baut das Unternehmen weltweit 150 Stellen ab.
In Basel werden 50 Stellen abgebaut. Da nicht alle dieser Stellen besetzt seien, führt dies konkret zu 30 Entlassungen, sagt Straumann-Sprecher Thomas Konrad. Er geht davon aus, dass diese Massnahmen ausreichen, so dass es in nächster Zeit auch in einem weiterhin verschärften Marktumfeld zu keinem weiteren Stellenabbau kommt.
Weniger Zahnarztbesuche
Zu schaffen macht Straumann die europäische Schuldenkrise. Anders als beispielsweise in Amerika gehen die Menschen in Europa weniger häufig zum Zahnarzt. Dies sei einer der Hauptgründe, warum der Markt vor allem in Europa eingebrochen sei. (thürk/sda)
