1,8 Millionen Ausländer leben in der Schweiz
Der Anteil nach Staatsangehörigkeit am Ausländeranteil in der Schweiz. (srf)
Ende August dieses Jahres lebten rund 1,17 Millionen Ausländer aus EU und EFTA-Ländern in der Schweiz. Gegenüber August 2011 ist dies eine Zunahme von 4,2 Prozent. Die Zahl der Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm im selben Zeitraum um 1 Prozent zu. Insgesamt lebten Ende August 2012 gut 1,8 Millionen Ausländer in der Schweiz.
Viele Portugiesen zugewandert
Am stärksten angestiegen ist die Zahl der Staatsangehörigen aus Portugal (+13'628), aus Deutschland (+9537), aus Kosovo (+7308), aus Frankreich (+4129) und aus Spanien (3110). Dies geht aus der Monatsstatistik des Bundesamtes für Migration (BFM) hervor.
Die Zunahme bei den Kosovaren ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass sich eine Mehrheit der in der Schweiz ansässigen Personen aus Kosovo neu unter kosovarischer Staatsbürgerschaft eintragen liessen. Seit Februar 2008 ist Kosovo ein unabhängiger Staat, die Kosovaren hatten vorher die serbische Staatsangehörigkeit.
Fast 300'000 Italiener
Rückläufig ist die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (-8539), aus Kroatien (-1062), aus Bosnien und Herzegowina (-811), aus Sri Lanka (-801) und aus der Türkei (-631).
Per Ende August 2012 lebten am meisten Personen aus Italien (292‘040), aus Deutschland (282‘443), aus Portugal (234‘074), aus Frankreich (101‘417) und aus Serbien (97‘198) in der Schweiz. (pet)
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