Schweiz eröffnet Botschaft in Burma
Im Juni hatte Aung San Suu Kyi die Schweiz besucht (v.l. die Bundesräte Sommaruga, Widmer-Schlumpf, Suu Kyi, Burkhalter und dessen Ehefrau). (Keystone-Archiv)
Die Schweiz hofft, mit der Eröffnung der Schweizer Botschaft in Burma die Reformen im Land unterstützen, gleichzeitig aber auch die Investitionsmöglichkeiten für Schweizer Firmen fördern zu können. Das sagte der neue Schweizer Botschafter in Burma, Christoph Burgener, gegenüber Schweizer Radio DRS.
Wenig stabile Rahmenbedingungen
«Ich sehe es als eine sehr wichtige Aufgabe der Schweizer Botschaft, dass wir die Schweizer Exportunternehmen unterstützen und in Burma positionieren können. Das ist unsere Aufgabe», so Burgener.
Burma mit seinen 60 Millionen Einwohner habe einen «enormen Nachholbedarf für Investitionen und Konsumgüter». Die Rahmenbedingungen für ausländische Investoren seien aber noch wenig stabil. Die Schweiz könne der burmesischen Regierung helfen, die Rechtssicherheit im Land zu verbessern.
In Burma werde dazu bald ein neues Gesetz erlassen. Die Schweizer Botschaft werde dieses analysieren und dann den interessierten Schweizer Unternehmen entsprechende Ratschläge erteilen.
Reformkräfte unterstützen
Die Reformen hin zu mehr Demokratie in Burma seien «ein Frühlingserwachen», sagte Burgener weiter. «Was wir tun müssen und wollen ist, die Reformkräfte im Land zu unterstützen.» Die Schweiz werde deshalb der Regierung, aber auch den Parlamentsmitgliedern und den ethnischen Minderheiten helfen, diesen Reformkurs voranzutreiben.
Der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter ist zur Eröffnung der Botschaft in Rangun nach Burma gereist. Er weiht diese am Samstag ein. Burkhalter hält sich bis am Sonntag im Land auf. Er soll dabei auch mit dem burmesischen Präsidenten Thein Sein sowie mit Nobelpreisträgerin und Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi zusammentreffen. (pet;krua, sda)
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