Immer weniger deutsche Gäste in hiesigen Hotels
Zimmerschlüssel in einem Hotel in Lugano: Die Schweizer Hotelliers registrierten im September erneut weniger Übernachtungen. (Keystone)
Die Zahl der Übernachtungen in den Schweizer Hotels ist im September um knapp zwei Prozent auf rund 3,3 Millionen gesunken. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik checkten weniger Schweizer (minus zwei Prozent) und weniger Ausländer (minus 1,5 Prozent) ein.
Bei den ausländischen Gästen machte sich vor allem das Ausblieben deutscher Touristen bemerkbar. Ihre Zahl ging um fast fünf Prozent zurück, zudem verbrachten sie deutlich weniger Nächte (minus sieben Prozent) in den Hotels.
Graubünden trifft es am härtesten
Betrachtet man die ersten neun Monate des Jahres, wird der Rückgang noch deutlicher: Von Januar bis September registrierten die Hotelliers insgesamt 27,79 Millionen Übernachtungen - eine Million oder 3,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die meisten Tourismusregionen mussten Einbussen hinnehmen. Am härtesten traf es Graubünden, wo von Januar bis September 343'100 Übernachtungen weniger gebucht wurden als im Vorjahr (minus 7,5 Prozent). Auch das Berner Oberland litt deutlich (minus sechs Prozent). Als einziges Tourismusgebiet konnte die Region Freiburg deutlich mehr Übernachtungen verbuchen (plus 6,6 Prozent). (krua, sda)
