Mehr als 50 Nachbeben in Italien
Nach dem Erdbeben leben viele Menschen in Notunterkünften. (Keystone)
Nach dem schweren Erdbeben im norditalienischen Emilia Romagna vor knapp einer Woche haben Nachbeben die Region in der Nacht auf Samstag erneut erschüttert. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden 58 leichtere Nachbeben gemeldet.
Das Epizentrum lag demnach in der Ortschaft Finale Emilia unweit der Stadt Modena. In der Folge musste die Stabilität von mehreren Gebäuden überprüft werden.
Gebäude nicht erdbebensicher?
Unterdessen weitet sich die Untersuchung der Staatsanwaltschaft der Stadt Ferrara wegen fahrlässiger Tötung aus. Ermittelt wird in Zusammenhang mit dem Tod von vier Arbeitern unter den Trümmern der Fabriken, in denen sie in der Nacht auf Sonntag Nachtdienst hatten.
Die Untersuchung betreffe 20 Personen, berichteten italienische Medien. Die Staatsanwälte wollten feststellen, ob die Gebäude, in denen die Arbeiter ums Leben gekommen sind, erdbebensicher gebaut waren.
Tausende in Notunterkünften
Die Zahl der Obdachlosen in der Region stieg mittlerweile auf 7000, wie der Zivilschutz weiter mitteilte. Die meisten Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Hotels in der Stadt Modena stellten Zimmer für Obdachlose zur Verfügung. (luek, sda/apa)
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