Hochwasser legt Nordengland lahm
Nach schweren Regenfällen und Unwettern sind Teile Nordenglands lahmgelegt worden. Tausende Häuser waren den zweiten Tag in Folge ohne Strom. Strassen waren gesperrt und der Zugverkehr musste stellenweise gestoppt werden.
Schwere Unwetter beeinträchtigen in Nordengland das tägliche Leben.
England ist von schweren Unwettern heimgesucht worden. Besonders betroffen waren das Zentrum und der Nordosten Englands sowie Schottland und Nordirland. Hunderte Häuser wurden evakuiert, rund 15'000 Haushalte waren über Nacht ohne Strom. Über 40 Schulen blieben geschlossen. Mehrere Strassen wurden gesperrt.
Nach einem Erdrutsch an der Grenze zwischen England und Schottland wurden die Zugverbindungen zwischen dem nordostenglischen Newcastle und der schottischen Hauptstadt Edinburgh gestrichen. Die Unterbrechung sollte laut Behörden solange gelten, bis alle durch die Unwetter beschädigten Gleise wieder repariert waren.
Ein Mann ertrunken
Hunderte Passagiere auf dem Weg von London nach Glasgow mussten zudem wegen eines Erdrutsches in der Region Cumbria im Nordwesten Englands 15 Stunden lang in einem Zug ausharren. Später brach dann in dem Unglückszug auch noch ein Feuer aus, was aber keine ernsthaften Folgen hatte.
Bereits am Donnerstag war ein Mann in der Region Shropshire nahe der walisischen Grenze ertrunken. Er wurde von den Fluten eines Flusses mitgerissen. (fors, sda/dpa)
