• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • International:

Samstag, 4.8.2012

Lebedew kapituliert vor Putins Geheimdienst

Der Oligarch Alexander Lebedew zieht sich aus Russland zurück. Seit Wladimir Putin wieder Präsident sei, habe der Druck auf ihn stark zugenommen, sagt Lebedew. Der Geheimdienst werfe ihm vor, die Opposition zu finanzieren.

Alexander Lebedew. (Reuters)

Putin strafft die Zügel

Mit einem weiteren Gesetz verpasst der Kreml der russischen Zivilgesellschaft einen Maulkorb. Der Versuch Moskaus jegliche Form der Kritik zu unterbinden, zeigt sich auch im Umgang von Präsident Wladimir Putin mit Freiwilligen.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 21.7.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Der regierungskritische russische Wirtschaftsmagnat Alexander Lebedew zieht sich aus dem Land zurück. Der 53-Jährige kündigte an, seine Geschäfte in Russland abzuwickeln, weil er Drohungen und Erpressungen des Inlandsgeheimdiensts ausgesetzt sei. Er könne dem nicht länger standhalten.

«Die Geheimdienste haben gewonnen»
Lebedew hatte in der Vergangenheit prominente Oppositionelle unterstützt und sich selbst wiederholt kritisch geäussert. «Das war es, ich gebe auf, die Geheimdienste haben gewonnen», sagte der Milliardär der Nachrichtenagentur Interfax.

In seinem Internetblog schrieb er, der Geheimdienst FSB habe «in den vergangenen drei Jahren präzise und bewusst meine Geschäfte zerstört». Er kapituliere vor dem Druck und der Hetze, die gegen ihn, «die Angestellten unserer Firmen und gegen meine Familie» ausgeübt würden.

Angriffe angeblich von der Politik angeordnet
In den Filialen von Lebedews Bank hatte es in den vergangenen Jahren wiederholt Razzien gegeben. Dem russischen Internetportal gazeta.ru sagte Lebedew, Offiziere des Sicherheitsdiensts hätten ihm persönlich gesagt, dass die Angriffe auf seine Person von der Politik angeordnet worden seien.

Dem Radiosender Moskauer Echo sagte Lebedew, dass der Druck auf ihn seit der Rückkehr Wladimir Putins ins Präsidentenamt zugenommen habe. «Sie werfen mir vor, der Chefsponsor der Opposition zu sein, das ist lächerlich», sagte Lebedew, dessen Vermögen das Magazin «Forbes» auf 1,1 Milliarden Dollar schätzt, weiter.

Verkauf der Unternehmenn nicht möglich
Lebedew kann nach eigenen Angaben seine Unternehmen in Russland nicht verkaufen, sondern muss sie abwickeln. Der Verkauf eines Geschäfts im Wert von mehr als einer Million Dollar sei in Russland ohne das Wohlwollen der Geheimdienste nicht möglich, sagte Lebedew.

Der ehemalige KGB-Offizier betreibt in Russland unter anderem eine Bank und ist zusammen mit dem ehemaligen Präsidenten Michail Gorbatschow Teilhaber der oppositionellen Zeitung «Nowaja Gaseta». Lebedew, der fliessend Englisch spricht und stets etwas lässig gekleidet ist, gehören zudem die englischen Zeitungen «The Independent» und «Evening Standard».

Unterstützung für Korruptionskritiker
In den vergangenen Monaten hatte Lebedew unter anderem den bekannten Blogger und Korruptionskritiker Alexej Nawalny unterstützt, der im Winter zu den Anführern der Proteste gegen den damaligen Ministerpräsidenten Putin zählte.

Seit der Putin-Gegner und Ex-Oligarch Michail Chodorkowski in einem ebenso umstrittenen Prozess für viele Jahre in ein sibirisches Gefängnis verbannt worden war, suchten die meisten russischen Unternehmer entweder die Nähe zu Putin oder wandten sich von ihm ab. (pet, sda/afp)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Samstag, 21.7.2012

Putin setzt Kritiker weiter unter Druck

Ungeachtet internationaler Proteste hat Kremlchef Putin ein Gesetz zur Ächtung von Nichtregierungsorganisationen als «Auslandsagenten» unterschrieben. Mit dem Gesetz sollen Kritiker mundtot gemacht werden, befürchten Aktivisten im In- und Ausland.   Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Russland

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft