Weniger Gewinn bei Luxusgüter-Konzern Richemont
Käufer von Luxusprodukten wie IWC-Uhren und Cartier-Schmuck waren in der Krise zurückhaltend. Beim Genfer Luxusgüterkonzern Richemont sind der Umsatz und der Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr darum eingebrochen.
Die Verkäufe gingen um 4 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zurück, wie Richemont mitteilte. Unter dem Strich bleiben 603 Millionen Euro, das sind 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Verlust ist deutlich höher ausgefallen, als von Analysten erwartet.
Tief zu Jahresbeginn
Vor allem in der ersten Jahreshälfte hätten die Kunden weniger gekauft, schreibt Richemont. Der hohe Goldpreis dürfte da eine Rolle gespielt haben, denn damit sinken die Margen. Auch Luxusgüter lassen sich nicht zu jedem Preis verkaufen.
Die Nachfrage nach Uhren und Schmuck habe sich in der zweiten Jahreshälfte erholt, der Umsatz legte im vergangenen Semester wieder zu, vermeldet Richemont.
Krise überstanden
Für die Zukunft gibt sich der Konzern optimistisch. In der zweiten Jahreshälfte konnte Richemont deutlich zulegen, da das Weihnachtsgeschäft gut verlaufen sei. Deshalb konnte auch die Kurzarbeit, die Richemont eingeführt hatte, Ende letzen Jahres wieder aufheben.
Die Umsätze im ersten Quartal 2010 seien dem Trend aus dem Vorweihnachtsgeschäft gefolgt. (rend/sieu, sda)
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