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  • Teheran nimmt Hilfsangebot der Schweiz an:

Montag, 13.8.2012

Schweiz bietet Iran nach Erdbeben Hilfe an

Die Schweiz ist bereit, die iranischen Behörden bei der Bewältigung der Erdbebenkatastrophe zu unterstützen. Ein entsprechendes Hilfsangebot hat sie an die iranische Regierung übermittelt.

Rund 300 Dörfer in Iran sind durch die Erdbeben teilweise oder ganz zerstört worden. (Keystone)

Die Schweiz will den Erdbebenopfern in Iran helfen. Die Humanitäre Hilfe der Schweiz stellt ein Soforteinsatzteam zusammen, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA mitteilte.

Dieses Team könnte bei Bedarf innerhalb von 24 Stunden ins Katastrophengebiet entsandt werden, um Bedürfnisse abzuklären und Sofortmassnahmen einzuleiten.

Kontakt zur Schweizer Botschaft in Teheran, den iranischen Behörden und Partnerorganisationen hat die Humanitäre Hilfe der Schweiz bereits aufgenommen, wie es weiter heisst.

Iran blockt Hilfe ab
Auch andere Staaten wie Deutschland, die USA, Singapur oder Taiwan hatten Iran Unterstützung angeboten. Die Regierung in Teheran erklärte darauf jedoch, sie komme selbst mit der Notlage zurecht.

Bei den Erdbeben in Iran kamen über 300 Menschen ums Leben. Mehr als 3000 weitere wurden verletzt.

Suche eingestellt
Der Nordwesten Irans war am Samstag kurz nacheinander von zwei Erdstössen der Stärke 6,3 und 6,4 erschüttert worden. Betroffen war die vorwiegend ländliche Bergregion um die Städte Warsakan, Ahar und Heris in der Provinz von Ost-Aserbaidschan.

Nach Angaben der Regierung wurde die Hälfte der 600 betroffenen Dörfer zu 40 bis 100 Prozent zerstört. Zahlreiche Opfer wurden nicht in Leichenschauhäuser gebracht, sondern gemäss dem islamischen Brauch noch am Wochenende begraben. Die Suche nach Überlebenden wurde am Sonntag eingestellt. (basn;pet, sda/afp)

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Sonntag, 12.8.2012

Über 200 Tote bei Erdbeben in Iran

Nach den schweren Erdbeben in Iran haben die Rettungskräfte am Sonntag die Suche nach Überlebenden eingestellt. Über 200 Menschen kamen um. Für Obdachlose seien Hunderttausende Zelte errichtet worden, teilte das staatliche Fernsehen mit.  Mehr


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