Wahlen AG: Bürgerliche Allianz in Sichtweite
Das Aargauer Regierungsgebäude in Aarau. (ag.ch)
«Ich finde es wichtig, dass man wieder einmal als bürgerlicher Block zusammensteht», sagt Thierry Burkart, Präsident der FDP Aargau im Regionaljournal. Es bestätigt, dass Gespräche zwischen CVP, SVP und FDP über eine Wahlallianz für die Wahlen in den Regierungsrat laufen.
Thierry Burkart strebte eine solche Allianz schon für die nationalen Wahlen vom Oktober 2011 an. Aber die Gespräche scheiterten; die FDP Aargau wählte am Schluss den Alleingang. Die SVP ging eine Listenverbindung mit der EDU ein, die CVP schloss sich mit BDP und SLB zusammen.
Gemeinsam ist man stärker
Die Verbindungen nützten damals nichts. Die SVP verlor Stimmen, die FDP schnitt auch nicht sehr gut ab und die CVP erlebte ein Debakel. Das soll sich so nicht wiederholen. Auch CVP-Präsident Markus Zemp bestätigt gegenüber Schweizer Radio DRS, dass Gespräche laufen. Und er betont: «Die CVP ist eine bürgerliche Partei.»
Auch die SVP Aargau hat offene Ohren für eine Allianz. «Ich bin überzeugt, dass wir eine Zusammenarbeit finden werden für die Wahlen», sagt Präsident Thomas Burgherr. Noch ist die Allianz aber nicht besiegelt.
Wen bringt die SVP?
FDP und CVP warten noch ab, weil sie wissen wollen, ob die SVP Aargau neben Alex Hürzeler einen zweiten Kandidaten für die Regierung aufstellt und wenn ja, wer es sein wird. Man werde nicht jede beliebige Person akzeptieren, sagt CVP-Präsident Markus Zemp: «Für mich ist wichtig, wer die zweite Person ist, diese müssen wir ganz genau anschauen.»
Einen reinen Pro-Forma-Kandidaten oder auch einen ausgesprochenen Hardliner dürften FDP und CVP wohl nicht akzeptieren. Die bürgerliche Allianz wäre dann gefährdet oder würde sich auf die Achse FDP-CVP reduzieren. (ulrs/meb)
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