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Freitag, 4.5.2012

Aargauer Logopädie weiterhin in Sprachheilzentren

Der Logopädieunterricht für Kleinkinder soll weiterhin in regionalen Sprachheilzentren und nicht in Gemeinden stattfinden. Dies schreibt die Aargauer Regierung auf einen Vorstoss. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der behandelten Kleindkinder verdoppelt.

Integrationskurs im Kinderhort. (keystone)

Neu ist der Logopädie-Unterricht für Kinder vor dem Kindergartenalter in 11 regionalen Logopädiezentren organisiert. Seit 2006 hat sich die Zahl der Kinder zwischen 3 und 5 Jahren, welche Logopädie-Unterricht nötig haben, verdoppelt. Für die Regierung ist es wichtig, dass diese Kinder früh Sprachheilkundeunterricht bekommen. Die schreibt sie in einer Antwort auf einen Vorstoss. Bis anhin habe man zu wenig für diese Kinder geschaut, so die Regierung weiter.

Auch Vorteile für Eltern
Die Variante mit den 11 Sprachheilzentren habe auch für die betroffenen Eltern Vorteile, schreibt die Regierung. So können sich die Eltern direkt bei den Heilpädagogischen Diensten melden, und müssen sich nicht via Schulpflege anmelden. Zudem kann der Unterricht künftig auch bei den Kindern zu Hause stattfinden.

Keine Entlassungen
Die Logopäden äusserten die Angst, dass es mit den regionalen Sprachheilzentren zu Entlassungen kommt, da sie nicht mehr so viele Kinder zum behandeln haben. Die Regierung teilt diese Angst nicht. Schon heute würden die meisten Teilzeitarbeiten und so komme es wohl nicht zu Entlassungen. Teurer ist das neue System jedoch: Der Regierungsrat rechnet mit 70‘000 Franken pro Jahr für die Fahrspesen der Logopäden. (ackn/buec)

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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Noëmi Ackermann


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Logopädie-Unterricht im Aargau sorgt für Diskussionen

Bisher konnten Kinder in ihrer Gemeinde zum Logopädie-Unterricht. Ab Sommer 2012 soll das erst ab dem Kindergarten-Alter möglich sein. Vorher sollen die kleinen Kinder in ein regionales Logopädie-Zentrum. Für den Verband der Aargauer Logopädinnen und Logopäden ein grosser Nachteil.  Mehr

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