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Mittwoch, 16.5.2012

Geld für ländliche Gebiete im Solothurnischen

Mit der Neuen Regionalpolitik des Bundes unterstützen Bund und Kantone innovative Projekte der Standortförderung. Nun wurden die ersten Gelder für den Kanton Solothurn gesprochen.

(grenchenberge.ch)

Die Solothurner Regierung will die ländlichen Regionen im Kanton besser fördern. Um dies zu erreichen, gibt es Geld von Kanton und Bund für besonders gute Projekte und Ideen.

Bei der neuen Regionalpolitik denke man voraus, sagt Anita Dobler von der Solothurner Wirtschaftsförderung: «Die Neue Regionalpolitik ist ein ganzes Programm, welches über vier Jahre geht. Innerhalb dieses Programms sind verschiedene und längerfristige Projekte möglich.»

Nicht viel Geld
All diese Projekte haben dasselbe Ziel: Man will die schwächeren Regionen im Kanton besser positionieren. Alles in allem verteilt der Kanton Solothurn 3 Millionen Franken, 1,5 Millionen Franken davon sind jedoch nur Darlehen. Dazu kommt noch einmal derselbe Betrag vom Bund.

Chance für wirtschaftliche Entwicklung
Für Anita Dobler ist das Programm eine Chance: «Man hat vor allem gesehen, dass es eine Chance ist, um Impulse zu setzen. Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung, für Innovationsförderung in den Regionen.»

Verschiedene Projekte
Bis anhin hat der Kanton vier Projekte ausgesucht. Das Ziel vom ersten Projekt ist es, wieder mehr Fachleute in den technischen Berufen auszubilden. Daher sollen mehr Jugendliche für diese Berufe begeistert werden. Beim zweiten Projekt geht es um Job- Vermittlung. Die richtigen Arbeitnehmer sollen die richtigen Arbeitgeber finden.

Sehenswürdigkeiten in Randregionen
Beim dritten Projekt geht es um den Tourismus in den ländlichen Gebieten. Die Idee ist, mehr Touristen in die ländlichen Gebiete zu bringen. So sollen zum Beispiel Sehenswürdigkeiten oder Wanderrouten mit den Zentren besser verbunden werden. So sollen mehr Touristen und mehr Geld den Weg in die ländlichen Regionen finden.

Besser zusammenarbeiten
Beim vierten Projekt geht es ums Gäu. Dort wollen die Gemeinden künftig besser zusammenarbeiten. Statt eines Nebeneinanders mehrerer unabhängiger Industriezonen, sollen diese besser aufeinander abgestimmt werden. (ackn)

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Stefan Ulrich


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