IWB erstmals mit Überschuss an grünem Strom
bereits bestehende Windparkanlage in Andalusien (Juri Weiss)
Die IWB seien das wohl einzige Schweizer Energieunternehmen, das nach Fukushima seien Strategie nicht ändern musste, sagte Unternehmenschef David Thiel am Montag bei der Jahresmedienkonferenz.
Die IWB bezogen 90,15 Prozent ihres Stroms aus Wasserkraftwerken, 9,6 Prozent aus Windkraft sowie 0,25 Prozent aus Solaranlagen. Neben den 1576 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom produzierten die IWB noch 95 GWh Strom in gasbetrieben Blockheizkraftwerken; ihre Stromproduktion betrug so total 1671 GWh.
Bis 2015 wollen die IWB ihre erneuerbare Stromproduktion auf 125 Prozent des heutigen baselstädtischen Verbrauchs erhöhen - um den Absatz machen sie sich keine Sorgen. Eigenproduktion sei klar glaubwürdiger als Zertifikatehandel für grauen Strom, sagte Thiel.
Der Gewinn der IWB stieg im Jahr 2011 von 60.1 auf 83.2 Mio. Franken, bei einem Gesamtertrag von 698.1 Mio. Franken. (sda, gw)
