EBM zum ersten Mal mit einem Verlust
EBM mit Buch-Verlust: erstmals in ihrer Geschichte. (zVg)
Wegen dieser Beteiligung muss die EBM den Alpiq-Verlust solidarisch mittragen. Ohne Alpiq würde die EBM einen Gewinn von 15 Millionen schreiben. Im 2011 hat die EBM weniger Strom abgesetzt, zugenommen hat hingegen der Verkauf von atomfreier Energie.
EBM will bis 2050 hauptsächlich sauberen Strom
Viele Leute hätten nach Fukushima umgedacht. Die EBM will jetzt konsequenter auf erneuerbare Energien setzen. Bis 2050 sollen 80% des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen.
Noch möchte die EBM den Absatz atomfreien Stroms nicht beschleunigen: Das Grundangebot enthält auch Atomstrom. Die Liestaler EBL wechselt hingegen bereits im Grundangebot auf atomfreien Strom.
Mehr Kunden für erneuerbaren Strom
5493 (2010: 3778) Kundinnen und Kunden der EBM bestellten teuren umweltfreundlichen EBM-Strom. Insgesamt vervierfachte sich der Absatz von Strom aus erneuerbaren Energien fast auf 34,4 GWh. Der Anteil der verkauften Naturstromprodukte stieg von 1,6 auf 2,6%.
Der bloss CO2-freie Strom lag 2011 immer noch bei 45% Mengenanteilen. «Strom preiswert» bei 53,1%. Die EBM bezog ihren Strom für die Grundversorgung zu 85,4 (83,7)% von ausserregionalen Lieferwerken, vor allem von der Alpiq. Für 2010 wird der AKW-Anteil insgesamt auf 36,6 Prozent beziffert. Die vor Jahresfrist präsentierte Versorgungsstrategie soll der EBM bis 2050 mindestens 80 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen bringen. (kamt, sda, crz)
Porträt des abtretenden, langjährigen EBM-Chefs Hans Büttiker
