Baselbieter Pensionskasse macht sich fit fürs Alter
Wichtig für zukünftige Rentnerinnen und Rentner: Sanierung der Baselbieter Pensionskasse wird konkreter. (Keystone)
Ursprünglich war vorgesehen, dass der Kanton und die Arbeitnehmer die Pensionskassenbeiträge für den Zeitraum der Sanierung je zur Hälfte tragen. Nun sollen die Arbeitnehmer, die bisher 40 Prozent zahlen mussten, 45 Prozent, der Kanton dagegen 55 Prozent leisten. Damit erfüllt die Regierung die Forderungder Arbeitsgemeinschaft Baselbieter Personalverbände (ABP), teilt die Regierung mit.
Kosten teilen Kanton, Gemeinden und angeschlossene Institutionen
Die Kosten für die Sanierung der Pensionskasse auf 2.3 Milliarden Franken veranschlagt. Davon entfallen 1.069 Milliarden auf den Kanton. Den Rest müssen die Gemeinden und die übrigen angeschlossenen Institutionen aufbringen.
Die Vorlage geht nun an den Landrat. Sie beinhaltet unter anderem den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat und die Erhöhung des Rentenalters von 64 auf 65 Jahren. Finanzdirektor Adrian Ballmer geht aber von einer Volksabstimmung aus. Diese wird in knapp einem Jahr stattfinden. Angst hat er davor keine. Denn, eine bessere Lösung als diese gibt es nicht, sagt er. (sda, msan)
